Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Mo, 04.11.2019


Bezirk Imst

Hochwasserschutz Imst braucht einen Verband

Nach vielen Monaten des scheinbaren Stillstands kommt offensichtlich wieder Bewegung in den Hochwasserschutz am Pigerbach. Davon berichtete Bürgermeister LA Stefan Weirather.

Der untere Abschnitt des Pigerbaches hat Priorität: Er muss im Extremfall bis zu 90 m³ Wasser in Richtung Inn abtransportieren.

© PaschingerDer untere Abschnitt des Pigerbaches hat Priorität: Er muss im Extremfall bis zu 90 m³ Wasser in Richtung Inn abtransportieren.



Von Alexander Paschinger

Imst – Seit vielen Jahren beschäftigt der Hochwasserschutz im Unterlauf des Pigerbaches nicht nur die Imster Stadtpolitik, sondern auch die Abteilung Wasserbau sowie die Donau Consult als Ingenieurbüro. Nach vielen Monaten des scheinbaren Stillstands kommt offensichtlich wieder Bewegung in die Sache. Davon berichtete jedenfalls Bürgermeister LA Stefan Weirather bei der vergangenen Gemeinderatssitzung in Imst. Demnach sei die Donau Consult nun mit ihren Planungsarbeiten nach Neuberechnung aller Daten fertig. In den nächsten Tagen hat Weirather einen Termin in der Abteilung Wasserbau in Innsbruck und dann „gibt es eine Präsentation für den gesamten Gemeinderat mit Zahlen, Daten und Fakten“.

Auch die am Unterlauf des Pigerbaches ansässigen Firmen, die von der Hochwasserbedrohung betroffen sind, stehen im Kontakt mit der Wasserbau-Abteilung. Immerhin gelte es in diesem Bereich im Extremfall bis zu 90 m³ Wasser in der Sekunde in Richtung Inn weiterzuleiten, so Weirather. Dieser Abschnitt müsse wohl auch der erste Schritt der Umsetzung sein. Weiters müsse – wie schon im Unterland – ein Wasserverband gegründet werden, um „gemeinschaftlich die Kosten entsprechend zu teilen“.

Wesentlich länger werde die Realisierung der Retentionen im Oberlauf dauern, ist Weirather überzeugt. Immerhin wurde von den bisherigen Standorten etwas abgerückt.

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