Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Fr, 08.11.2019


Exklusiv

Mehr Studienplätze bringen Medizinerquote in Gefahr

Forschungs-Vizerektorin Christine Bandtlow kritisiert mangelnde Förderung der klinischen Forschung. Med-Uni gegen Aufstockung von Studienplätzen.

Eine Bilanz mit Herausforderungen präsentierten Rektor Wolfgang Fleischhacker und seine Vizerektoren Groß, Bandtlow und Loidl (v. l.).

© Eine Bilanz mit Herausforderungen präsentierten Rektor Wolfgang Fleischhacker und seine Vizerektoren Groß, Bandtlow und Loidl (v. l.).



Von Peter Nindler

Innsbruck – Abgesehen von systemimmanenten Debatten bei Berufungen hat sich die Medizinische Universität Innsbruck aus den negativen Schlagzeilen herausgekämpft. Rektor Wolfgang Fleischhacker und seine drei Vizerektoren Christine Bandtlow (Forschung und Internationales), Peter Loid­l (Lehre und Studienangelegenheiten) und Manuel­a Groß (Finanzen und IT) haben die Uni mit 2000 Mitarbeitern und 3300 Studierenden in ruhige Fahrwasser geführt. Die Leistungsvereinbarung mit dem Bund brachte eine Steigerung des Budgets um 12,2 Prozent, 19 Professoren wurden neu berufen, 14 Verfahren gehen ins Finale und 42 Mio. Euro an Drittmitteln konnten lukriert werden. „Nach der Stabilisierung verspüren wir Aufwind“, zieht Fleischhacker positive Bilanz nach zwei Jahren.

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