Letztes Update am Do, 07.11.2019 15:56

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Tirol

Neues Sicherheitskonzept für Amtsgebäude in Tirol

Die neuen Sicherheitsvorkehrungen starten am 20. November. Unter anderem sind zentrale Eingänge und Kontrollen innerhalb und rund um die Gebäude vorgesehen.

Das Landhaus in Innsbruck.

© TT/BöhmDas Landhaus in Innsbruck.



Innsbruck – Nach der Tötung eines Sozialamtsleiters an der BH Dornbirn im Februar setzt man in Tirol ab 20. November auf ein neues Sicherheitskonzept für Amtsgebäude in Innsbruck sowie für die Bezirkshauptmannschaften. Dieses sieht unter anderem zentrale Eingänge sowie flexible Bestreifung und Kontrollen innerhalb und rund um die Gebäude vor, teilte das Land am Donnerstag mit.

In Innsbruck sollen Besucher bzw. externe Personen künftig einen zentralen Eingang benützen. Im Landhaus 1 ist dies der Eingang am Eduard-Wallnöfer-Platz, im Landhaus 2 der Haupteingang bei der Heiliggeiststraße 7, hieß es. Zusätzlich sorge Sicherheitspersonal durch flexible Bestreifung und Kontrollen innerhalb und rund um die Gebäude für ein Mehr an Sicherheit. Darüber hinaus wurden in den Häusern „Alarmtasten“ ausgebaut sowie Schulungen und Workshops weiterentwickelt.

Neue Hausordnungen für Amtsgebäude

Bei Unregelmäßigkeiten und auffälligem Verhalten können laut dem Land Personen- und Gepäckkontrollen durchgeführt und der Zutritt verweigert werden. Auch ist man berechtigt, Alarmierungs- und Deeskalationsmaßnahmen zu setzen und Hausverbote auszusprechen. Dies geht aus den neuen Hausordnungen für Amtsgebäude hervor, die die schwarz-grüne Tiroler Landesregierung diese Woche beschloss.

„Die Sicherheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie der Besucherinnen und Besucher in Amtsgebäuden hat oberste Priorität“, erklärte Landeshauptmann Günther Platter (ÖVP). Gleichzeitig wurde aber betont, dass man bei der Konzeptausarbeitung darum bemüht war, eine Ausgewogenheit zu finden. „So viel Sicherheitsvorgaben wie nötig, so wenig spürbare Eingriffe wie möglich“, meinte Landesamtsdirektor Herbert Forster. (APA)

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