Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom So, 17.11.2019


Exklusiv

Wie geht es bei den TSD weiter? Mitarbeiter fordern Aufklärung

Zu Jahresende türmen sich Baustellen in der Flüchtlingsgesellschaft auf. Der Betriebsrat will deshalb von Geschäftsführung und Politik wissen, wie es weitergeht.

Seit der Gründung 2015 stehen die TSD in Diskussion. Die Auslagerung wurde kritisiert, die Gesellschaft weist Defizite auf.

© Foto TT / Rudy De MoorSeit der Gründung 2015 stehen die TSD in Diskussion. Die Auslagerung wurde kritisiert, die Gesellschaft weist Defizite auf.



Innsbruck – Politisch will der Untersuchungsausschuss des Landtags klären, was in der Flüchtlingsgesellschaft Tiroler Soziale Dienste (TSD) schiefgelaufen ist. Vieles davon hat bereits der Landesrechnungshof 2017 aufgezeigt. In den TSD selbst steigt der Unmut, in der Landesregierung ebenfalls. Schließlich erwartet sich LH Günther Platter (ÖVP) endlich Ruh­e in der 2015 ausgelagerten Flüchtlingsbetreuung. Von dem im Vorjahr erwirtschafteten Minus von 3,6 Mio. Euro ist er gar nicht angetan, zugleich bleiben jedoch belastend­e Budgetposten wie die langfristigen Mietverträge für Flüchtlingsunterkünfte. Und das bei sinkenden Asylwerberzahlen.

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