Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Mi, 20.11.2019


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„Wunschdenken“: TSD lehnen Sozialplan ab und brüskieren Asybetreuer

Die Gewerkschaft befürchtet scheibchen-weisen Stellenabbau, die TSD dementieren. Doch die Empörungswelle hat die Flücht-lingsgesellschaft wieder voll erfasst.

Flüchtlingschef und TSD-Geschäftsführer Johann Aigner sowie Sozialreferentin Gabriele Fischer (Grüne) hatten gestern Erklärungsbedarf.

© Land TirolFlüchtlingschef und TSD-Geschäftsführer Johann Aigner sowie Sozialreferentin Gabriele Fischer (Grüne) hatten gestern Erklärungsbedarf.



Von Peter Nindler

Innsbruck – Die Gewerkschaft (ÖGB) ist alarmiert, die Belegschaft mit 170 Mitarbeitern empört: Freitag wird der neue Sozialplan am Landesgericht verhandelt, jetzt lehnt ihn die Flüchtlingsgesellschaft TSD überraschend als „Wunschdenken“ und nicht mehr notwendig ab. Gespräche darüber gab es im Vorfeld keine. Erst gestern, als die Empörungswelle die TSD erfasst hatte, wandte sich TSD-Chef Johann Aigner an die Mitarbeiter. GPA-djp-Geschäftsführer Harald Schweighofer hat kein Verständnis dafür. „Es hat geheißen, es soll künftig weniger als 100 Mitarbeiter geben. Einen scheibchenweisen Stellenabbau ohne Sozialplan werden wir nicht akzeptieren.“

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