Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Do, 21.11.2019


Bezirk Kufstein

440 Unterschriften in Langkampfen für Verkehrsmaßnahmen

Die Bürgerinitiative verleiht ihrer Forderung — etwa nach neuer Asphaltierung, Lärmschutzwänden an der Landesstraße, Radarstationen und der Untertunnelung der neuen ÖBB-Trasse — nun Nachdruck

Initiativensprecher Norbert Winkler (Bild) überreichte die notariell begläubigte Unterschriftenliste an BM Andreas Ehrenstrasser.

© WinklerInitiativensprecher Norbert Winkler (Bild) überreichte die notariell begläubigte Unterschriftenliste an BM Andreas Ehrenstrasser.



Langkampfen – Die Gemeinde muss etwas gegen den zunehmenden Verkehr in Langkampfen unternehmen, fordert die Bürgerinitiative Langkampfen. Mit 440 Unterschriften verleiht man der Forderung – etwa nach neuer Asphaltierung, Lärmschutzwänden an der Landesstraße, Radarstationen und der Untertunnelung der neuen ÖBB-Trasse – nun Nachdruck. Initiativensprecher Norbert Winkler überreichte diese am Dienstag an BM Andreas Ehrenstrasser.

„Dass der Verkehr zunimmt und Lärm bringt, kann man nicht verneinen“, sagt der Gemeindechef. Doch das Thema sei komplex. „Für die Landesstraßen ist das Land Tirol zuständig.“ Man sei mit der entsprechenden Abteilung bereits in Kontakt getreten, um die Geschwindigkeitsbegrenzungen ausweiten zu können. „Laut Baubezirksamt und Polizei gibt es aber für Radargeräte keine Veranlassung“, erklärt Ehrenstrasser. Auch könne man nicht „vor jedes Haus an der Landesstraße eine Lärmschutzwand bauen“. (jazz)

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