Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Sa, 23.11.2019


Bezirk Imst

Sanierungspläne am Starkenberger See

Der Starkenberger See sollte nach Vorstellungen von Eigentümerin und Gemeinde Tarrenz umfassend saniert und attraktiviert werden.

© PaschingerDer Starkenberger See sollte nach Vorstellungen von Eigentümerin und Gemeinde Tarrenz umfassend saniert und attraktiviert werden.



Wie geht es weiter mit dem Naherholungsgebiet Starkenberger See? Der Tarrenzer Bürgermeister Rudolf Köll berichtete seinem Gemeinderat von anstehenden Sanierungsplänen. Nachdem der See mangels Zufluss gekippt und im Vorjahr gereinigt worden war, stehen nun weitere Maßnahmen an. Demnach geht es um einen Zu- und Abfluss über den Wiesenwaal, Uferverbauungen sowie die Errichtung eines Steges und die Reaktivierung des Springbrunnens.

Die Kosten und Aufgaben würden zwischen der Seeeigentümerin sowie den beiden Gemeinden Tarrenz und Imst als Seepächter aufgeteilt. Als Kostenanteil für Tarrenz nannte Köll den Gemeinderäten vorerst 6000 Euro.

Ganz so konkret sieht der Imster Stadtchef Stefan Weirather die Sanierungspläne noch nicht. „Es geht jetzt einmal darum, die Ideen zu sammeln", so Weirather. Der Wiesenwaal etwa sei nur zum Teil ein Thema der Stadtgemeinde, zumal es auch Wasserinteressenten zwischen Imst und Tarrenz gebe. Die vordringlichen Probleme mit Hangwasser an der Böschung der Bundesstraße habe man mit einer Verrohrung des Wiesenwaals in den Griff bekommen. Was den See betrifft, sei alles noch im Fluss, wartet er auf machbare Ideen. (pascal)