Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Do, 28.11.2019


Bezirk Kitzbühel

Alternative zu Hochbehälter in St. Ulrich: Tiefbrunnen oder sonstige Quellen

Beginn der Hangsicherungsarbeiten bei der Zufahrt ins Lastal.

© WörgötterBeginn der Hangsicherungsarbeiten bei der Zufahrt ins Lastal.



Nach zwei Jahren lud Bürgermeisterin Brigitte Lackner wieder zu einer öffentlichen Gemeindeversammlung in St. Ulrich.

Eingangs bezifferte Finanzreferent Klaus Pirnbacher den Rechnungsabschluss 2018 mit knapp 6,6 Mio. Euro. Die 1,66 Mio. Euro des außerordentlichen Haushalts umfassen u. a. den Hochwasserschutz, den Ankauf des Feuerwehrfahrzeugs und das Musikvereinsheim. Der Abgang Alpensportbad betrug 134.000 Euro. Ein aktuelles Projekt ist die Fertigstellung des Infrastrukturgebäudes mit Skiclublager nach Brand der Hackschnitzelheizung.

Näher auf das seit Jahren vieldiskutierte Projekt „Musikpavillon mit Probelokal" ging Vize-BM Christoph Würtl ein: „Die erste Probe konnte Anfang September stattfinden. Die Kosten belaufen sich auf knapp 1,2 Mio. Euro, 300.000 fördert das Land Tirol, 350.000 trägt die Gemeinde, den Rest stemmt die Musikkapelle mit Arbeitsleistungen und einer Bausteinaktion.

Der Neubau des beschädigten Hochbehälters „Brunnstube" soll im Frühjahr 2020 beginnen. „Das bereits vorliegende Projekt zur Wasserversorgung wird überarbeitet und nachgerüstet. In Planung ist ein zweites Standbein, ein Tiefbrunnen oder sonstige Quellen", sagte Wasserreferent Simon Danzl.

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Bei der Aufteilung und Vergabe von Gewerbegründen konnte für die Straßenverlegung eine Einigung erzielt werden. Kosten wollte Würtl nicht nennen: „Der Neubau kostet die Gemeinde nicht mehr als die Sanierung der bestehenden Straße."

Eine der wenigen Wortmeldungen der Bevölkerung bezog sich auf die fehlende touristische Weiterentwicklung und eine Großbaustelle im Ortsteil Schartental sorgt bei den Anrainern für Unmut und Beschwerden. (rw)