Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Di, 03.12.2019


Bezirk Imst

„Ötztal 2030“: Viele Ideen zur Mobilität im Tal

Moderatorin Marion Amort (M.) sammelte die Gedanken der Bürger in Sölden und Umhausen zum Thema Mobilität.

© Alps MobileModeratorin Marion Amort (M.) sammelte die Gedanken der Bürger in Sölden und Umhausen zum Thema Mobilität.



Mit Veranstaltungen in Sölden und Umhausen feierte die erste Runde des Bürgerbeteiligungsprozesses „Ötztal 2030" nun in allen Talgemeinden einen erfolgreichen Auftakt. Sowohl für Ernst Schöpf, Bürgermeister von Sölden, als auch für seinen Amtskollegen aus Umhausen, Jakob Wolf, hat das Thema Verkehr höchste Priorität.

„Das Verkehrsaufkommen im Tal steigt und wird nicht weniger. Deshalb ist es sinnvoll, festzuhalten, was uns derzeit Probleme bereitet und wie wir diese verbessern können", so Schöpf. Für Wolf stellt sich die Frage: „Wie gehen wir damit um und welche Lösungen lassen sich finden?"

Beide Gemeindechefs freuten sich über reges Interesse ihrer Bürger bei den Auftaktveranstaltungen. Eine Vorschau, welche Planungsarbeiten schon am Laufen sind, gab Andreas Knapp, der die „Mobilitätsstrategie Ötztal 2030" verantwortet. Der Ausbau von Ladestationen für Elektroautos, das Forcieren der autofreien Anreise von Gästen oder die Planung der Verdichtung der Busverbindungen sind nur einige Beispiele.

Wie schon bei den vorherigen Veranstaltungen nahm das gemeinsame Erarbeiten von Vorschlägen den größten Raum ein. Marion Amort moderierte diesen Prozess. Mehrfach geäußerte Wünsche fürs gesamte Ötztal sind etwa Schnellbusverbindungen, das Einführen von Parkraumbewirtschaftung oder die Ausweitung der Öffnungszeiten der Recyclinghöfe in den Abendstunden.

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Die Website www.oetztal2030.at geht Anfang Dezember online und bietet einen umfassenden Überblick aller Beiträge und aller eingebrachten Vorschläge in den Ötztaler Gemeinden. (TT, top)