Letztes Update am Fr, 11.07.2014 07:02

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Landespolitik

Für 500 Almbauern

ist Lösung in Sicht



Landeck – Nach dem langen Streit um EU-Förderungen für Almbauern dürfte es im Herbst auch für rund 500 betroffene Bauern im Bezirk Landeck eine Lösung geben. Sie hätten bei den zu Unrecht bezogenen Förderungen ihre Sorgfaltspflichten nicht verletzt, erklärt Tirols Landwirtschaftskammer. Präsident Josef Hechenberger räumte kürzlich bei seinem Besuch im Bezirk Landeck allerdings ein, dass die Almflächenproblematik den Bauern in der öffentlichen Wahrnehmung geschadet hätte: „Aber dank Minister Andrä Rupprechter konnten die Sanktionen gegen unschuldig zum Handkuss gekommene Auftreiber in Höhe von 8,5 Mio. Euro in Tirol abgewendet werden.“

Das neue Fördermodell schließe künftig Sanktionen aus. „Da wird 80 Prozent der Förderung auf Tiere ausgelegt, 20 Prozent auf die Fläche. Pro aufgetriebener Kuh bekommt der Bauer dann 63 Euro. Zudem sind EU-Ausgleichszahlungen bis 2020 fixiert“, sagte Hechenberger. (tz)