Letztes Update am Mi, 11.01.2017 11:25

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


USA

#FarewellObama: Bevölkerung nimmt auf Twitter Abschied

Stars und Sternchen richteten ebenso wie gewöhnliche Bürger nach seiner Abschiedsrede persönliche Worte an Barack Obama und dessen Ehefrau Michelle.

Barack Obama musste während seiner Rede weinen. Mit seinen Tränen war er nicht alleine.

© AFPBarack Obama musste während seiner Rede weinen. Mit seinen Tränen war er nicht alleine.



Chicago - Unterschiedlicher könnten Donald Trump und Barack Obama kaum sein - das zeigt sich auch in den sozialen Medien. Während der designierte Präsident Trump auf der Website austeilt und stichelt, richtet Barack Obama aufmunternde Worte an die Amerikaner und seine Unterstützer im speziellen. Während Trump sich wegen seiner Äußerungen in konstantem Streitmodus befindet, erntet Obama meist Applaus und Anerkennung. Etwa zwei Drittel der Amerikaner - dazu zählen also Trump-Wähler ebenso wie Unterstützer der unterlegenen Hillary Clinton - sind einer Umfrage zufolge der Meinung, der designierte Präsident müsse sein Verhalten auf Twitter ändern.

Am heutigen Mittwoch drehte sich jedoch nach der großen Rede von Barack Obama in Chicago noch einmal alles um den scheidenden Präsidenten. Angefangen von langjährigen politischen Unterstützern über Berühmtheiten bis hin zu seiner Familie: Der 55-Jährige wurde auf Twitter mit sentimentalen Grüßen und Abschiedsworten überhäuft.

Journalistin Maria Shriver twitterte in Anlehnung an Obamas Losung "Yes, we can" die Worte "Yes, we did. Yes, we can." Sie sei froh, diesen Mann gewählt zu haben." Talkshow-Legende Larry King bezeichnete Obamas Rede als inspirierend. "Sie haben Ihrer Nation gut gedient, Mr President. Danke @Potus", twitterte der 83-Jährige.

Andere wiederum (siehe oben) zitierten Teile aus seiner Rede und wiesen auf Aspekte hin, die ihnen zu Herzen gingen.

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Manche konnten sich Seitenhiebe auf den künftigen Präsidenten Donald Trump nicht verkneifen:

Von seiner Ehefrau Michelle, die nach den Dankesworten ihres Mannes mit Standing Ovations bedacht wurde, bekam Obama nochmals eine Liebesbekundung - mitsamt eines alten Familienfotos.

Anderen, wie Schauspielerin Pamela Anderson, fehlten offensichtlich die Worte - sie beschränkte sich auf den Retweet des Tweets, den Obama kurz zuvor veröffentlicht hatte: "Danke für alles. Meine letzte Aufforderung ist die gleiche, wie meine erste: Ich bitte Sie daran zu glauben - nicht an meine Fähigkeit einen Wandel herbeizuführen, sondern an Ihre."