Letztes Update am Di, 16.02.2016 13:04

APA / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Erste Liga

Noch keine Entscheidung über Zukunft von Austria Salzburg

Der Verein ist mit rund 1,4 Millionen Euro Schulden insolvent. Die angebotene Quote von 20 Prozent ist den Gläubigern zu gering.

#saveAS - Ob die Salzburger noch zu retten sind, ist unklar.

© gepa#saveAS - Ob die Salzburger noch zu retten sind, ist unklar.



Salzburg – Die Zukunft des mit rund 1,4 Millionen Euro Passiva insolventen Fußball-Zweitligisten Austria Salzburg bleibt noch ungewiss. Am Landesgericht Salzburg hätten am Dienstag die rund 100 Gläubiger einem Ausgleich mit 20 Prozent zustimmen sollen. Doch die Abstimmung wurde auf 1. März verschoben, wie Gerichtssprecher Imre Juhasz der APA mitteilte. Die Gläubiger fordern eine höhere Quote.

„Es ist heute nicht zur Abstimmung gekommen“, sagte Juhasz. Bis zur nächsten Tagsatzung in dem Insolvenzverfahren werde der Betrieb des Vereins fortgesetzt.

Der Salzburger Erste-Liga-Club hatte im November 2015 einen Antrag auf Eröffnung eines Sanierungsverfahrens ohne Eigenverwaltung gestellt. Eine Mehrheit der Gläubiger muss dem Ausgleich zustimmen und auch die Summenmehrheit bilden. Die angebotene Quote ist ihnen aber zu gering, sie wollen eine Verbesserung. Es wird offenbar eine Quote von rund 40 Prozent angestrebt.

Als Insolvenzursache werden Mehrkosten im Zusammenhang mit dem Stadionumbau in Maxglan angeführt. Den Gläubigern war im Zuge des Sanierungsplans zunächst eine Quote von 20 Prozent binnen zwei Jahren angeboten worden. (APA)

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