Letztes Update am So, 21.08.2016 10:31

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Erste Liga

Null Panik bei Wattens nach der deutlichen LASK-Pleite

„Wenn wir in den noch ausstehenden drei Runden des ersten Quartals halbwegs punkten, liegen wir weiter voll im Soll“, gab Wattens-Trainer Thomas Silberberger nach der deutlichen 0:4-Niederlage beim Aufstiegsfavoriten LASK zu Protokoll.

Machtlos beim LASK – Trainer Tom Silberberger mit der WSG.

© gepaMachtlos beim LASK – Trainer Tom Silberberger mit der WSG.



Innsbruck – 6/7/7/-4 – diese Zahlenkombination bereitet der WSG Wattens noch kein Kopfzerbrechen. Denn nach sechs Runden mit sieben Punkten auf dem siebten Tabellenplatz mit negativem Torverhältnis sieht Trainer Thomas Silberberger absolut nicht besorgniserregend und wartet gleich mit anderen Zahlen auf. In den sechs Runden spielten wir immerhin viermal auswärts, wenn wir in den noch ausstehenden drei Runden des ersten Quartals halbwegs punkten, liegen wir weiter voll im Soll. Denn für den sicheren Klassenerhalt kalkulieren wir mit 40 bis 45 Zählern. Das ist auch weiter unser Ziel.

Abheben war beim engagierten Aufsteiger nie ein Thema. Auch nicht nach dem Derbysieg im Tivoli gegen den FC Wacker. „Keine Angst. Wir waren immer geerdet und bleiben es auch“, so Silberberger, der auch die 0:4-Pleite im Paschinger Waldstadion nüchtern analysiert. „Der LASK war bisher mit Abstand die beste Mannschaft, gegen die wir angetreten sind. Denen ist auch alles aufgegangen. Solche Spiele gibt es immer wieder.“ Nach dem relativ schnellen 0:3-Rückstand galt es nur noch, eine Abfuhr zu vermeiden: „Die waren uns einfach haushoch überlegen, als ob sie permanent zwei Mann mehr auf dem Feld hätten und wir bergauf spielen.“

Damit ist das Kapitel Lehrgeld zahlen und Grenzen aufgezeigt bekommen auch schon abgehakt. Ab heute liegt der Fokus auf dem dritten Heimspiel gegen Aufsteiger Horn. „Nur ein Punkt aus den bisherigen Heimauftritten ist ausbaufähig“, deponiert Silberberger, bevor er sich bis Donnerstag für die UEFA-Pro-Lizenz nach Wien verabschiedet, dass er mit den bisherigen Auftritten im Langes-Stadion nicht zufrieden. Nach der Nullnummer gegen Floridsdorf und der bitteren 0:1-Niederlage gegen Wr. Neustadt ist der erste Dreier überfällig. (w.m.)