Letztes Update am Mo, 12.09.2016 12:48

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Erste Liga

Pranter und die Reise zurück in die Profi-Zukunft

Vor acht Jahren riss sich Wattens-Flügelflitzer Benni Pranter in Lustenau das Kreuzband – heute (18.30 Uhr) kehrt er zurück.

Christian Gebauer herzt Benni Pranter (r.) – der linke Flügelflitzer kehrt heute nach acht Jahren ins Lustenauer Reichshofstadion zurück.

© gepaChristian Gebauer herzt Benni Pranter (r.) – der linke Flügelflitzer kehrt heute nach acht Jahren ins Lustenauer Reichshofstadion zurück.



Von Tobias Waidhofer

Wattens – Nein, die großen Emotionen werden bei Benni Pranter heute (18.30 Uhr, live ORF Sport Plus) in Lustenau nicht wach. Trotzdem verbindet den Wattener Flügel mit dem Reichshofstadion eine besondere Geschichte.

Im Juni 2008 hatte der 27-Jährige ein Probetraining bei der Lustenauer Austria absolviert. Just bei jener Einheit riss aber das Kreuzband. Heute kehrt er erstmals an die Unglücksstätte zurück. „Das ist acht Jahre her“, erinnert sich Pranter. „Da gibt’s keine emotionale Bindung mehr.“

Schließlich hat sich der Traum vom Profitum spät, aber doch in Wattens erfüllt. Und mit bereits drei Assists ist der Mann mit dem feinen linken Fuß in der Vorlagenstatistik in der Spitzenwertung – lediglich Marco Sahenk (FAC) hat noch einen Assist mehr auf dem Konto.

In Lustenau rechnet Pranter heute mit „einem der spielerisch und körperlich besten Teams der Liga“. Auch Trainer Thomas Silberberger warnt vor einer „Bombenmannschaft. Wir müssen höllisch auf der Hut sein.“

Möglich, dass der „Silbi“ heute auch die Rotationsmaschine anwerfen wird. Schließlich wartet bereits am Freitag das wichtige Heimspiel gegen Schlusslicht BW Linz. „Das hab’ ich natürlich im Hinterkopf“, gesteht der Wörgler mit Blick auf die englische Woche.

Einen Vorteil gibt’s aber: „Bei der letzten englischen Runde haben wir eine Nuller-Fahrkarte produziert. Diesmal haben wir ja schon einen Punkt“, lacht Silberberger. Nach einem Vormittagstraining und einem gemeinsamen Mittagessen geht’s heute über den Arlberg.