Letztes Update am Sa, 23.09.2017 20:40

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Bundesliga

Rapid gelingt mit 4:2-Sieg gegen WAC ein Befreiungsschlag

Ein Doppelpack von Kapitän Schwab brachte die Rapidler nach einer WAC-Führung noch auf die Siegerstraße. Sturm Graz kam in Unterzahl zu einem 0:0 gegen Altach und muss nun um die Tabellenführung bangen.

Stefan Schwab drehte mit einem Doppelpack die Partie für Rapid.

© APAStefan Schwab drehte mit einem Doppelpack die Partie für Rapid.



Wien - Rapid gelang zum Auftakt der neunten Runde der Fußball-Meisterschaft mit dem 4:2-(2:1)-Heimsieg gegen den Wolfsberger AC ein Befreiungsschlag. Die Wiener drehten die Führung der Gäste durch Bernd Gschweidl (19.) nicht zuletzt dank eines Doppelpacks von Kapitän Stefan Schwab vor der Pause (37.,45.).

Thomas Murg (53.) bzw. Philipp Schobesberger (69.) erhöhten in der trefferreichen Partie nach Seitenwechsel für die diesmal effizienten Wiener. Dever Orgill besorgte in der 88. Minute den Endstand.

Rapid feierte im 21. Duell mit den Lavanttalern den achten Sieg und hält damit bei einer ausgeglichenen Bilanz gegen das Team von Heimo Pfeifenberger. In der Tabelle rückten die Wiener, die 13 Zähler auf dem Konto haben, vor den Samstagabend-Spielen vom achten auf den vierten Platz vor. Wolfsberg mit weiter elf Punkten rutschte hingegen auf den achten Rang ab.

Sturm kam in Unterzahl zu 0:0 gegen Altach

Sturm Graz musste sich im Heimspiel gegen Altach mit einem 0:0 begnügen und blieb damit im dritten Bundesliga-Spiel hintereinander sieglos. Nach Gelb-Rot für Sandi Lovric spielte der noch Tabellenführer allerdings knapp 50 Minuten mit einem Mann weniger. Es war die erste Punkteteilung der Steirer nach 29 Bundesliga-Spielen.

Damit könnte sich Meister Salzburg mit einem Heimsieg gegen die Austria am Sonntag (16.30) zum ersten Mal in dieser Saison an die Spitze setzen. Altach, das in der jüngeren Vergangenheit in Graz fast immer verloren hatte, holte im 13. Gastspiel immerhin den zweiten Punkt. Doch die Elf von Trainer Klaus Schmidt trauerte am Ende aufgrund eines klaren Chancenplus in der zweiten Hälfte zwei verlorenen Punkten nach.

LASK und Mattersburg trennen sich 2:2

Der LASK ist vor eigenem Publikum seit nunmehr 24 Spielen ungeschlagen. Am Samstag taten sich die Linzer gegen Mattersburg aber gehörig schwer. Die dicht gestaffelten Burgenländer brachten ein 2:2-Remis über die Zeit, das auf die Tabelle keine Auswirkung hatte: Der LASK ist weiter Vierter, der SVM blieb dem neunten Platz treu.

Die Oberösterreicher lagen durch Tore von Peter Michorl (6.) und Thomas Goiginger (29.) bald mit 2:0 voran, ohne wirklich überlegen zu sein. Zwei Chancen gegen Ende der ersten Hälfte reichten Innenverteidiger Thorsten Mahrer (43., 45.+2) jedoch, um auszugleichen. Die Hausherren hatten danach spielerische Vorteile, ließen vor dem gegnerischen Tor jedoch kreative Lösungen vermissen.

St. Pölten holt Punkt gegen Admira

Oliver Lederer hat im zweiten Spiel mit dem SKN St. Pölten den ersten Punktzuwachs gefeiert. Die Niederösterreicher erkämpften in einem schwachen Derby zu Hause gegen die Admira ein verdientes 1:1 (0:0). Für den Tabellenletzten ist es das erste Erfolgserlebnis nach zuletzt vier Niederlagen in Folge und erst der zweite Punkt überhaupt.

Die schmeichelhafte Admira-Führung durch Dominik Starkl (57.) egalisierte der eingewechselte Roope Riski in Überzahl (76.). Marin Jakolis musste nach nur sechs Minuten auf dem Platz nach zwei Fouls vorzeitig duschen gehen (72.).