Letztes Update am Di, 10.10.2017 21:30

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


EM-Quali

ÖFB-U21 feierte bei 5:0 Armenien zweiten Sieg

Vier Tage nach der 0:1-Niederlage in Russland hatten Schlager und Co. vor der Pause erneut mit der Chancenauswertung zu kämpfen, erst nach dem Seitenwechsel war das Visier ausreichend justiert.



Eriwan – Österreichs Fußball-U21-Team hat im dritten Spiel den zweiten Sieg in der laufenden Europameisterschafts-Qualifikation gefeiert. Am Dienstag gewann die Elf von Trainer Werner Gregoritsch in Eriwan gegen Armenien dank Doppelpacks von Marko Kvasina (49., 81.) und Xaver Schlagers (60., 75.) sowie eines Tors von Arnel Jakuopovic (78.) mit 5:0 (0:0) und blieb damit auf Kurs Richtung Endrunde 2019.

Vier Tage nach der 0:1-Niederlage in Russland hatten Schlager und Co. vor der Pause erneut mit der Chancenauswertung zu kämpfen, erst nach dem Seitenwechsel war das Visier ausreichend justiert. Kvasina eröffnete den Torreigen kurz nach Wiederbeginn, Xaver Schlager erhöhte mit einem Doppelschlag auf 3:0. Der kurz zuvor eingewechselte Jakupovic fixierte das 4:0, ehe erneut Kvasina in der 81. Minute den 5:0-Endstand und den bisher höchsten Sieg in allen Spielen von Gruppe 7 besorgte.

„Eine gute, mannschaftlich geschlossene Leistung“

„Die erste Halbzeit war etwas verhalten. Wir haben zwei, drei hundertprozentige Torchancen nicht verwertet“, meinte Gregoritsch in einer Aussendung. „Das haben wir in der Pause angesprochen. Dann haben die Spieler richtig Gas gegeben, allen voran Xaver Schlager und Marko Kvasina. Es war eine gute, mannschaftlich geschlossene Leistung.“

Später am Dienstag trafen noch die beiden bisher ungeschlagenen Teams Serbien und Russland sowie Gibraltar und Mazedonien aufeinander. Die nächsten Spiele bestreitet Rot-Weiß-Rot am 10. November in der Südstadt gegen Serbien bzw. vier Tage später in Skopje gegen Mazedonien. Die neun Gruppensieger qualifizieren sich direkt für die EM-Endrunde im Sommer 2019 in Italien und San Marino, die vier besten Gruppenzweiten müssen ins Play-off um die beiden verbleibenden Tickets. (APA)