Letztes Update am Sa, 02.12.2017 20:48

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Bundesliga

Sturm wahrte mit Sieg in Altach Chance auf Herbstmeisterschaft

Nach dem 2:3 gegen Salzburg und dem 1:2 gegen Altach kam Rapid gegen den WAC nicht über ein torloses Remis hinaus.

Sturm feierte mit seinen mitgereisten Fans einen späten Auswärtssieg.

© APASturm feierte mit seinen mitgereisten Fans einen späten Auswärtssieg.



Altach - Sturm Graz 1:2 (1:0)

Die Entscheidung im Zweikampf um die Herbstmeisterschaft in der Bundesliga ist noch nicht gefallen. Weil Sturm Graz am Samstag dank zweier später Tore noch 2:1 in Altach gewann, muss Salzburg am Sonntag bei der Wiener Austria punkten. Sturm-Coach Franco Foda bewies in der Cashpoint Arena mit der Einwechslung von Emeka Eze ein glückliches Händchen.

Die Hausherren gingen nach einer schönen Aktion in der 15. Minute durch Adrian Gbric in Führung. Sturm hatte danach zwar mehr vom Spiel, fand im Angriffsdrittel aber lange keine anderen Lösungen als Schüsse aus der Distanz. Erst in der 80. Minute glückte Philipp Zulechner der Ausgleich. Eze besorgte in der 88. das 2:1 und schoss Sturm damit zumindest bis Sonntag an die Tabellenspitze.

WAC - SK Rapid Wien 0:0

Der Tabellendritte Rapid hat am Samstagnachmittag im enttäuschenden Auftaktspiel der 18. Bundesliga-Runde nur ein torloses Remis in Wolfsberg erreicht. Damit verloren die nun bei 30 Zähler haltenden Hütteldorfer weiter Boden auf das Spitzenduo Salzburg (40) und Sturm Graz (41). Der WAC, der vorerst Tabellenachter blieb, hat nach der ersten Saisonhälfte 15 Punkte auf dem Konto.

Nach den Heimniederlagen gegen Salzburg (2:3) und zuletzt am Mittwoch gegen Altach (1:2) fand Rapid auch beim „Angstgegner“ in der Lavanttal-Arena nicht in die Erfolgsspur. Nur ein einziges Heimspiel hat der WAC bisher gegen den Rekordmeister verloren. Allerdings ist das Team von Heimo Pfeifenberger nun schon seit zwölf Bundesliga-Spielen ohne Sieg.

Louis Schaub und Joelinton scheiterten an der WAC-Defensive.
Louis Schaub und Joelinton scheiterten an der WAC-Defensive.
- APA

Mattersburg - LASK 1:0 (1:0)

Der SV Mattersburg hat in der Bundesliga seine Heimbilanz aufpoliert. Im neunten Antritt vor heimischer Kulisse in dieser Saison holten die Burgenländer mit einem 1:0 gegen den LASK den dritten Erfolg. Markus Pink traf in der 45. Minute entscheidend, die Linzer konnten ihre Möglichkeiten dann nicht mehr nutzen. Beim LASK sah Christian Ramsebner im Finish noch Gelb-Rot (81.).

Der Aufsteiger aus Oberösterreich ist nach seinem Abschlussspiel der ersten Saisonhälfte vorerst weiter Fünfter, die Austria könnte mit einem Remis im Sonntag-Spiel gegen Salzburg aber vorbeiziehen. Mattersburg durfte nach zuletzt zwei Niederlagen am Stück wieder jubeln. Die Mannschaft von Gerald Baumgartner machte in der Tabelle damit einen Platz gut und ist nun vor dem WAC neuer Achter.

Admira - St. Pölten 1:0 (0:0)

Die Admira feierte am Samstagabend im Niederösterreich-Derby gegen Schlusslicht SKN St. Pölten einen Sieg in letzter Minute. Stephan Zwierschitz entschied die Partie mit seinem Treffer in der Nachspielzeit (92.). Damit verkürzte die weiter auf Platz vier liegende Admira den Rückstand auf den Tabellendritten Rapid auf zwei Punkte.

St. Pölten fehlen dagegen nun acht Punkte auf Platz neun, da der WAC zuvor im Heimspiel gegen Rapid ein torloses Remis erreicht hatte. Dabei war der zweite Saison-Auswärtspunkt des Tabellenletzten nach dem 1:1 in Mattersburg zum Greifen nah, da die Gäste aus der Landeshauptstadt vor allem nach der Pause mehrere gute Chancen ausließen. So scheiterte etwa Michael Entrup in der 93. Minute an der Stange. (APA)

tipico Bundesliga - 18. Spieltag

WAC - Rapid Wien 0:0

SCR Altach - SK Sturm Graz 1:2 (0:1)

Tore: 1:0 (15.) Grbic, 1:1 (80.) Zulechner, 1:2 (88.) Eze

FC Admira - SKN St. Pölten 1:0 (0:0)

Tor: 1:0 (92.) Zwierschitz

Gelb-Rote Karte: Muhamedbegovic (77./wiederholtes Foulspiel/SKN)

SV Mattersburg - LASK Linz 1:0 (1:0)

Tor: 1:0 (45.) Pink

Gelb-Rote Karte: Ramsebner (81./Unsportlichkeit/LASK)

Sonntag:

Austria Wien - Red Bull Salzburg 16.30 Uhr