Letztes Update am Sa, 17.02.2018 18:50

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Bundesliga

Kein Sieger im Krisenduell: Rapid rettete 1:1 gegen Sturm

Erst in der Schlussphase kamen die Grün-Weißen (ohne den Tiroler Andreas Kuen) auf: Zur Belohnung schlug dann der mit etwas Glück an den Ball gekommene Bolingoli sehenswert zu. Freuen konnte sich in Hütteldorf aber niemand so richtig, schließlich sind die Wiener mittlerweile fünf Heimspiele sieglos.

Rapid-Goalie Richard Strebinger kassierte in der 20. Minute ein Tor.

© APA/HANS PUNZRapid-Goalie Richard Strebinger kassierte in der 20. Minute ein Tor.



Wien – Lange sah es so aus, als ob Heiko Vogel seinen ersten Sieg als Sturm-Trainer feiern würde, doch der Deutsche hatte die Rechnung ohne Boli Bolingoli gemacht, der dem SK Rapid in der 88. Minute noch einen Punkt rettete. Damit bleiben die beiden schwächelnden Klubs auch nach drei Frühjahrsrunden sieglos.

Vor dem Spiel wurde des am Freitag verstorbenen Bundesliga-Präsidenten Hans Rinner (siehe Artikel links) gedacht. Es gab Applaus von den Rängen. Die 1500 mitgereisten Sturm-Fans waren in Schwarz gekleidet, vor ihrem Sektor prangte ein Transparent mit „Ruhe in Frieden Hans Rinner“ als Schriftzug. Beide Teams traten mit Trauerflor an.

Vogel setzte nach dem Fehlstart ins Frühjahr auf eine sehr defensive Ausrichtung. Sturm agierte in der Abwehr mit einer Fünferkette mit dem Natterer Fabian Koch und überließ Rapid das Spiel.

Ein erster Rapid-Schuss von Thomas Murg ging an die Stange (7.). Sturm schaltete mitunter schnell um. Nach schlechtem Pass von Galvao auf Thanos Petsos erkämpfte sich der Osttiroler Sandi Lovric den Ball, Richard Strebinger musste in der Folge gegen Deni Alar erstmals eingreifen (9.). Danach unterlief dem Rapid-Keeper aber ein schwerer Patzer: Nach seinem Fehlpass bediente Koch per Flanke Röcher, der einen Doppelpass mit Alar spielte und einnetzte.

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Erst in der Schlussphase kamen die Grün-Weißen (ohne den Tiroler Andreas Kuen) auf: Zur Belohnung schlug dann der mit etwas Glück an den Ball gekommene Bolingoli sehenswert zu. Freuen konnte sich in Hütteldorf aber niemand so richtig, schließlich sind die Wiener mittlerweile fünf Heimspiele sieglos.

LASK und Admira gewinnen

Aber die Grün-Weißen sind zumindest noch Tabellen-Vierter, Erzrivale Austria hinkt da weit hinterher. Und gestern verloren die Wiener in Mattersburg, wo der Innsbrucker Michael Lercher erneut durchspielte, auch noch mit 1:2. Die Austria ist nur noch Siebter – und der Trainerstuhl von Thorsten Fink wackelt gewaltig. Christian Gebauer und Hannes Aigner verloren mit Altach 0:2 beim LASK, die Admira feierte indes einen 3:1-Erfolg in Wolfsberg und ist jetzt schon Dritter. (t.w., APA)