Letztes Update am Fr, 06.07.2018 20:03

APA / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Ligue 1

Wechsel perfekt! Buffon heuert bei Paris Saint-Germain an

Der 40-jährige Tormann-Routinier unterschrieb beim französischen Meister einen Einjahresvertrag.

Abschied mit Küsschen: Buffon verließ Juventus mit Saisonende und schließt sich PSG an.

© ReutersAbschied mit Küsschen: Buffon verließ Juventus mit Saisonende und schließt sich PSG an.



Paris - Gianluigi Buffon wagt im Spätherbst seiner Karriere erstmals den Sprung ins Ausland. Der 40-jährige Tormann-Routinier, der 176 Mal das italienische Teamtor gehütet hatte, wechselte am Freitag nach zuletzt 17 Jahren bei Juventus Turin, zum französischen Meister Paris St. Germain, wo er einen Einjahresvertrag mit der Option auf eine weitere Saison erhielt. "Es ist ein großartiges Gefühl", so Buffon.

"Es ist meine erste Station im Ausland. Nur ein derart ambitioniertes Projekt wie dieses konnte mich zu diesem Schritt ermutigen", so Buffon in einer ersten Stellungnahme. "Ich habe die unglaubliche Entwicklung des Vereins in den vergangenen Jahren verfolgt und weiß, wovon Paris Saint-Germain und die Fans in ihren Herzen träumen" spielte Buffon auf den Titel in der Champions League an, der sowohl dem Goalie als auch den Franzosen bisher verwehrt blieb. "Ich werde all meine Energie, all meine Erfahrung und meinen ganzen Erfolgshunger einbringen, um meinem neuen Verein zu helfen, all die großen Ziele zu erreichen", so der Routinier.

Seinen größten Erfolg feierte Buffon 2006, als er sich mit der "Squadra Azzurra" im Elfmeterschießen gegen Frankreich den Weltmeistertitel sicherte. Auf Clubebene begann seine glorreiche Karriere bei Parma, für das er 1995 als 17-Jähriger debütierte. 2000 fiel er in Parma allerdings auch negativ auf. Ein T-Shirt mit dem faschistischen Spruch "Gehenkt sei, wer aufgibt" sorgte für Aufregung.

Von 2001 bis zum Ende der vergangenen Saison stand Buffon im Tor von Juve. Mit der "Alten Dame" holte er neunmal die italienische Meisterschaft und blieb dieser auch nach dem Zwangsabstieg wegen Spielmanipulationen 2006 treu. 2017 wurde er vom Weltverband (FIFA) bei der ersten offiziellen Verleihung zum Welttorhüter gekürt. (APA)