Letztes Update am Fr, 20.07.2018 22:06

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Uniqa ÖFB-Cup

Rapid machte kurzen Prozess: FC Kufstein unterlag 0:5

In der ersten ÖFB-Cup-Runde war Rekordmeister Rapid am Freitag vor 2000 Zuschauern für einen braven FC Kufstein mindestens zwei Nummern zu groß. Der FCK verlor 0:5.

Der spektakuläre Tor-Salto von Ivan leitete Rapids Kantersieg in der Kufstein-Arena ein.

© gepaDer spektakuläre Tor-Salto von Ivan leitete Rapids Kantersieg in der Kufstein-Arena ein.



Von Tobias Waidhofer

Kufstein – Irgendwie wurden am Freitag – vor allem bei älteren Kufsteiner Fußball-Fans – Erinnerungen wach. Schon in der Saison 1963/64 waren die Unterländer im ÖFB-Cup auf den SK Rapid Wien getroffen. Akteure wie Josef Linzmair oder Walter Oberhauser hatten dem SK Rapid damals einen harten Kampf geboten, um im vollbesetzten Grenzlandstadion das Achtelfinale knapp mit 1:2 zu verlieren.

Inzwischen steht 2018 am Kalenderblatt, der Verein heißt nicht mehr SC sondern FC Kufstein und die Heimspiele werden statt im Grenzlandstadion in der Kufstein-Arena ausgetragen. Und so knapp wie vor 55 Jahren war das Ergebnis am Freitag auch nicht. Denn obwohl der Westligist gut startete und Rapid nach zwei Minuten ein Beinahe-Eigentor produzierte, lief das Spiel schnell nach dem Geschmack des Favoriten: Nach 18 Minuten führte Rapid bereits mit 2:0.

Bei Kufstein war einigen Akteuren die Nervosität anzumerken. Zumindest Neuerwerbung Mohmadou Idrissou deutete Publikumsliebling-Potenzial an. Das 0:3 durch Deni Alar (34.) bedeutete aber den Pausenstand, weil Emre Yildiz kurz vor der Pause die beste Kufsteiner Chance an den Pfosten setzte.

In der zweiten Halbzeit schaltete der Rekordmeister einen Gang zurück und ließ die Festungsstädter „leben“. Feurig war nur der Auftritt der 400 Rapid-Fans, die einige „Benaglos“ zündeten. Zwei weitere Gegentreffer bedeuteten ein 0:5. Trotzdem durften sich die Kufsteiner über ein Fußball-Fest freuen, das es zu genießen galt. Der Westliga-Alltag (ab 27.7.) kommt ja bekanntlich früh genug ...

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