Letztes Update am Sa, 11.08.2018 22:05

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


2. Liga

Wattens und Klagenfurt trennten sich 1:1

Im Abendspiel der 2. Liga kam die WSG Wattens nicht über ein 1:1 gegen Klagenfurt hinaus. Keeper Ferdl Oswald hielt zumindest den Punkt fest.

© gepaDie WSG Wattens mit Routinier Andreas Dober (l.) musste sich im Gernot-Langes-Stadion mit einem 1:1 gegen Austria Klagenfurt zufriedengeben.



Von Tobias Waidhofer

Wattens – Bevor die WSG Wattens gegen Austria Klagenfurt auf den Rasen schritt, waren Trainer Thomas Silberberger, und Co. auf der Tribüne des Tivoli-Stadions gesessen, um mit BW Linz einem möglichen Titel-Konkurrenten auf die Beine zu blicken. Eine gute Vorbereitung ist nun einmal das halbe Leben.

Gut vorbereitet war die WSG auch auf die Kärntner. Denn wie erwartet setzten die violetten Gäste in erster Linie auf Konter. Bei einem dieser Gegenangriffe musste Wattens-Keeper Ferdinand Oswald in Minute 16 gegen Volkan Akyildiz retten. Zuvor hatte Ione Cabrera per Kopf schon die Möglichkeit auf die WSG-Führung ausgelassen (14.)

Apropos Cabrera. Der verletzte Abwehrchef musste bereits in der 19. Minute durch Michael Svoboda ersetzt werden. Wattens hatte auch in der Folge mehr von Ball und Spiel, um durch einen Dober-Distanzschuss und einem Soumah-Abschluss aber nur wenig Gefahr zu versprühen. Es ging mit einem 0:0 in die Pause.

Der zweite Durchgang startete gleich mit einer kalten Dusche: Oliver Filip konnte Benedikt Pichler nur noch mit einem Foul stoppen. Den fälligen Elfmeter verwandelte Sandro Zakany zum 0:1 (54.). In der Folge war die Verunischerung der Kristall-Elf quasi bis unter das Tribünendach zu spüren, doch Keeper Oswald verhinderte Schlimmeres.

Erst der eingewechselte Milan Jurdik testete Gästekeeper Zan Pelko in der 64. Minute wieder. Jetzt hatte Wattens Blut geleckt. Und es war der starke Argentinier Jauregui, dem der Ausgleich gelang (67.). Das Spiel blieb aber eines mit offenem Visier: Nach einer vergebenen Katnik-Chance rettete auf der anderen Seite der exzellente Oswald gegen Steinwender (75.). Und der Bayer zeichnete sich wenige Minuten später gleich noch einmal aus. Die WSG konnte sich bei seinem Keeper bedanken, dass es vor 1020 Zuschauern beim 1:1 blieb. „Der Punkt war heute das Höchste der Gefühle für uns. Es hat nichts geklappt, was wir uns vorgenommen haben“, schüttelte Routinier Flo Mader enttäuscht den Kopf.