Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Sa, 18.08.2018


2. Liga

Wattens fand die passende Antwort

Nach dem enttäuschenden 1:1 gegen Klagenfurt feierte die WSG Wattens am Freitag einen 2:0-Erfolg beim FAC. Die SV Ried übernahm indes die Tabellenführung.

© gepaTorschützen unter sich: Clemens Walch und Benni Pranter (r.) demonstrierten ihre Freude über den 2:0-Sieg der WSG Wattens.Foto: gepa



Von Tobias Waidhofer

Wien — Eine Reaktion auf das schwache 1:1 gegen Austria Klagenfurt wollte Wattens-Trainer Thomas Silberberger am Freitag beim FAC sehen. Und genau diese hat ihm sein Team dann auch geliefert:

Von Beginn an war am FAC-Platz, wo sich unter anderem auch ein gewisser Marko Arnautovic seine ersten fußballerischen Sporen verdient hatte, klar, wer der Herr am Rasenviereck sein sollte: Nach zwei gefährlichen Standards (Andi Dober in der 3., Benni Pranter in der 5. Minute) war es eben Pranter, der nach gefühlvoller Walch-Flanke zur Führung einköpfelte (7.).

Von den Wienern war bis auf einen Bosnjak-Schuss in der 13. Minute nichts zu sehen. Ganz im Gegensatz zur WSG, die nach einer halben Stunde nachlegte: Diesmal war Clemens Walch, der zuletzt mit einer Gehirnerschütterung ausgefallen war, der Torschütze. Vorausgegangen war eine schöne Kombination über David Gugganig und Flo Mader.

Die zweite Halbzeit begann mit mehr Druck des FAC, doch die Wattener Dreierkette rund um Rückkehrer Sandro Neurauter stellte sich den Floridsdorfer Angriffen gekonnt entgegen. Und wenn die Abwehr doch überwunden wurde, dann war Keeper Ferdl Oswald zur Stelle. Die Tiroler verlegten sich aufs Kontern und verloren in der 60. Minute den angeschlagenen Walch — für ihn kam Lukas Katnik, dem kurz nach seiner Einwechslung beinahe das 3:0 gelungen wäre.

Dass der FAC dann doch zu einigen Chancen kam, wird Trainer Silberberger trotz des schlussendlich souveränen 2:0-Sieges weniger gefallen haben. In der Nachspielzeit musste Keeper Oswald seine Top-Form gar mit einem gehaltenen Elfmeter beweisen. „Die erste Halbzeit war richtig stark, die zweite müssen wir aufarbeiten", analysierte Sportmanager Stefan Köck.




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