Letztes Update am Do, 06.09.2018 14:27

APA / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Fußball

Österreichs U21 braucht in EM-Quali Heimsieg gegen Armenien

Der Gruppensieg scheint in Anbetracht des Rückstandes und der Auslosung sehr unwahrscheinlich für das U21-Team.

© gepaU21-Teamchef Werner Gregoritsch.



Ritzing – Für Österreichs U21-Fußball-Nationalteam zählt in der EM-Qualifikation am Freitag gegen Armenien (18.00 Uhr/live ORF Sport plus) in Ritzing nur ein Heimsieg. Die Mannschaft von Werner Gregoritsch belegt nach sechs Spielen mit 12 Punkten den dritten Rang hinter Serbien (18) und Russland (16/7 Spiele). „Wir müssen morgen an unsere absolute Leistungsgrenze gehen“, forderte der Coach von seinem Team.

Dass das Hinspiel in Eriwan im vergangenen Herbst mit einem 5:0-Kantersieg geendet hatte, zählt für den 60-jährigen Steirer nichts mehr. „Sie verfolgen eine bestimmte Philosophie und spielen einen gepflegten, guten Fußball“, erinnerte Gregoritsch an die knappen Ergebnisse der viertplatzierten Armenier (7/7) gegen Serbien (0:1) bzw. Russland (0:0, 1:2).

Viele Absagen im Team

Den Kader musste der Trainer umstellen. Kelvin Arase, Ivan Ljubcic Julius Ertlthaler und Philipp Malicsek rückten in das Aufgebot nach, nachdem Konrad Laimer, Hannes Wolf, Dejan Ljubicic sowie Sascha Horvath verletzungs- bzw. krankheitsbedingt für das Doppel gegen Armenien und auf Gibraltar (Dienstag, 20.00 Uhr) absagen hatten müssen.

Die neun Gruppensieger qualifizieren sich fix für die Endrunde in Italien im kommenden Jahr. Dieser Weg scheint in Anbetracht des Rückstandes und der Auslosung sehr unwahrscheinlich. Daher muss sich die ÖFB-Auswahl unter den vier besten Gruppenzweiten klassieren, um in das Play-off einzuziehen. Zum Abschluss der Qualifikation folgen noch die direkten Duelle in Serbien (12. Oktober) sowie zu Hause in St. Pölten gegen Russland (16. Oktober). (APA)