Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Fr, 14.09.2018


2. Liga

Wattens hat keine Furcht vor dem „Angstgegner“

Die WSG Wattens empfängt heute (19.10 Uhr, Gernot Langes Stadion) den SC Wiener Neustadt.

© gepaLukas Katnik und Co. wollen den SC Wiener Neustadt heute zu Fall bringen - das gelang das bisher einzige Mal am 3. März 2017.



Von Tobias Waidhofer

Wattens – Dass der SC Wiener Neustadt in der Vergangenheit nicht unbedingt zu den Lieblingsgegnern der WSG Wattens zählte, ist keine Neuigkeit. In acht Duellen gab es gerade einen Sieg (3:0 am 3. März 2017) oder anders formuliert: Seit fünf Spielen rennt die WSG gegen die Niederösterreicher einem „Dreier“ hinterher. Warum ist das so?

Für Trainer Thomas Silberberger liegt die Antwort auf der Hand: „Weil wir uns permanent selbst geschlagen haben.“ Das soll heute nicht passieren. Auch wenn man wisse, dass es „gegen diese kompakte Truppe schwer ist, Torchancen zu kreieren.“

Vorne habe der Beinahe-Aufsteiger der vergangenen Saison mit Hamdi Salihi außerdem einen Mann, der „immer für ein Tor gut ist“. Und auch einen, der bei Standardsituationen einen ständigen Gefahrenherd darstellt.

Apropos Standards: Beim jüngsten 2:2 gegen Kapfenberg kassierten die Tiroler zum wiederholten Male einen Eckball-Gegentreffer zu kassieren, das ist dem Coach ein Dorn im Auge. Deshalb wird heute auch von Raum- auf Manndeckung umgestellt. „Es wird eine klare Zuteilung geben. Wenn dann ein Gegentreffer passiert, weiß jeder, wer schuld ist. In der Raumdeckung kann man sich auch ein bisschen verstecken.“

Wer wird sich dabei um Torjäger Hamdi Salihi kümmern? „Das lasse ich mir noch offen“, antwortet Silberberger, der sich verständlicherweise auch in Sachen Aufstellung nicht in die Karten blicken lassen wollte. Felix Adjei und Ione Cabrera würden jedenfalls bereitstehen, Clemens Walch ist fraglich.

Erst am Samstag (14.30 Uhr) ist dann der FC Wacker II im Einsatz: Nach dem jüngsten 0:0 in Lafnitz geht es im Tivolistadion mit Vorwärts Steyr erneut gegen einen Aufsteiger.