Letztes Update am Do, 04.10.2018 09:28

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Europa League

Rapid und Salzburg eint das Ziel: Den Schotten den Kilt ausziehen

Österreich – Glasgow: Während Rapid Wien zu den Rangers muss (21.00 Uhr), empfängt der FC Salzburg den Rivalen Celtic (18.55 Uhr).

© gepaDidi Kühbauer gibt beim EL-Match gegen die Glasgow Rangers sein Debüt als Rapid-Trainer.



Glasgow, Salzburg – Der Neustart von Rapid Wien unter Didi Kühbauer beginnt heute (21 Uhr, live Puls 4) im Ibrox-Park. Die von 1500 Fans begleiteten Hütteldorfer peilen gegen den schottischen Rekordmeister zumindest ein Unentschieden an. „Unser Ziel ist es, nicht zu verlieren und den Mut aufzubringen, drei Punkte holen zu wollen“, erklärte Kühbauer.

Die Turbulenzen der vergangenen Tage dürfen in Glasgow kein Thema mehr sein, forderte der 47-Jährige. „Wir müssen positiv auftreten und diesen Müll, der vorher war, in die Tonne hauen.“ Gegen die Rangers könne man sich weder auf mentaler noch auf physischer Ebene Schwächen erlauben. „Sie sind daheim um zwei, drei Klassen stärker. Aber wenn wir etwas mitnehmen, sind wir in der Europa League gut dabei“, sagte Kühbauer. Zum Europa-League-Start hatte Rapid ja Spartak Moskau mit 2:0 geschlagen.

Mit breiter Brust und guten Erinnerungen geht Red Bull Salzburg heute (18.55 Uhr/live DAZN) ins Heimspiel gegen Celtic Glasgow. Vor vier Jahren feierte man gegen die Schotten einen 3:1-Auswärtssieg und holte zuhause ein 2:2. Das Ziel ist glasklar: „Wir wollen gewinnen“, sagte Coach Marco Rose. „Wir könnten da viel in die richtige Richtung lenken.“

Der Deutsche spielte auf die Situation in Gruppe B an, wo man nach dem 3:2-Auftakterfolg in Leipzig nachlegen will. Auch Celtic gewann vor zwei Wochen, setzte sich zuhause gegen Rosenborg Trondheim mit 1:0 durch. „Man darf nicht glauben, dass Celtic eine typisch schottische Mannschaft ist, die viele lange Bälle schlägt“, merkte Rose an. „Sie sind ein Team mit sehr klarer Spielanlage und spielen einen sehr gepflegten Fußball.“

Apropos Red Bull: Leipzig tritt heute im Parallelspiel gegen Rosenborg Trondheim an. Einen warmen Empfang dürfen sich die Sachsen dabei im ohnehin kalten Trondheim kaum erwarten. Mit eisigen Worten bedachte Rune Bratseth, Manager vom Rekordmeister, die pikante Konstellation mit zwei von Red Bull alimentierten Clubs. „Als ich die beiden Vereine mit RB vorne in unserer Gruppe gesehen habe, musste ich natürlich denken: Ist das erlaubt? Die Leute denken nach, wenn sie gegeneinander spielen, und fragen, was passiert, wenn der vorletzte Spieltag ist und vielleicht brauchen beide einen Punkt?“, fragte Bratseth jüngst in einem WDR-Interview. „Wenn sie juristisch Recht haben, heißt es nicht, dass es moralisch richtig ist. Vom Gefühl her ist es nicht gut.“ Mit dieser Meinung steht der ehemalige Bremen-Legionär nicht alleine da. (t.w., APA)

Europa League, 2. Spieltag

Gruppe A

Bayer Leverkusen - AEK Larnaca 18.55 Uhr

FC Zürich - Ludogorez Rasgrad (BUL) 18.55 Uhr

Gruppe B

FC Salzburg - Celtic Glasgow 18.55 Uhr

Rosenborg Trondheim - RB Leipzig 18.55 Uhr

Gruppe C

Girondins Bordeaux - FC Kopenhagen 18.55 Uhr

Zenit St. Petersburg - Slavia Prag 18.55 Uhr

Gruppe D

RSC Anderlecht - Dinamo Zagreb 18.55 Uhr

Fenerbahce Istanbul - Spartak Trnava (SVK 18.55 Uhr

Gruppe E

Karabach Agdam (AZE) - Arsenal 18.55 Uhr

Worskla Poltawa (UKR) - Sporting Lissabon 18.55 Uhr

Gruppe F

AC Milan - Olympiakos Piräus 18.55 Uhr

Betis Sevilla - F91 Düdelingen (LUX) 18.55 Uhr

Gruppe G

Glasgow Rangers - SK Rapid Wien 21.00 Uhr

Spartak Moskau - Villarreal 21.00 Uhr

Gruppe H

Eintracht Frankfurt - Lazio Rom 21.00 Uhr

Apollon Limassol - Olympique Marseille 21.00 Uhr

Gruppe I

Malmö FF - Besiktas Istanbul 21.00 Uhr

Sarpsborg (NOR) - KRC Genk 21.00 Uhr

Gruppe J

FK Krasnodar (RUS) - FC Sevilla 21.00 Uhr

Standard Lüttich - Akhisar Belediyespor (TUR) 21.00 Uhr

Gruppe K

FC Astana (KAZ) - Stade Rennes 16.50 Uhr

FK Jablonec (CZE) - Dynamo Kiew 21.00 Uhr

Gruppe L

BATE Borisow (BLR) - PAOK Saloniki 21.00 Uhr

Chelsea - Videoton Szekesfehervar 21.00 Uhr