Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom So, 07.10.2018


2. Liga

Svobodas Märchen hält die WSG Wattens in der Spur

© gepaSilberberger und Ogris begegneten sich auf Augenhöhe.



Wattens – Mit einem 2:1 bei den Young Violets der Wiener Austria um Coach Andi Ogris blieb die WSG Wattens das achte Spiel in Folge ungeschlagen. „Wir hätten höher gewinnen müssen. Wir sind in der Spur“, stellt Coach Thomas Silberberger fest.

Manager Stefan Köck freute sich nach dem jüngsten Erfolg vor allem für Siegtorschütze Michael Svoboda, der ja im Sommer von Regionalliga-Ost-Klub Stadlau kam und sich in der Generali-Arena von gut 30 Familienmitgliedern und Freunden feiern lassen durfte. „Was Schöneres hätte nicht passieren können“, sagte der gelernte Baukaufmann, der das freie Wochenende wie andere Kollegen (Kovacec, Dober) zuhause in Wien genoss. In der Länderspielpause schiebt die WSG einen Kondi-Block ein, die verletzten Cabrera, Adjei und Mader sollten zurückkehren.

Wacker II: „Die haben ein paar richtig gute Kicker“, zog Ried-Kapitän Lukas Grgic nach dem 1:0 gegen Wacker II den Hut. Die beste Chance auf den Ausgleich ließ Alex Kogler („Bitter für uns, aber es hilft nichts“) liegen. „Ein Sieg wäre nicht unverdient gewesen“, meinte Trainer Thomas Grumser. Eines zeigte auch der Freitag wieder, Wacker II ist angekommen in der zweiten Liga. (lex, t.w.)

Die blutigen Knie zahlten sich für WSG-Recke Michael Svoboda aus.
- wsh