Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Sa, 27.10.2018


Bundesliga

Die Veilchen sollen heute vor der Wacker-Mauer verwelken

Der FC Wacker will heute ab 17 Uhr im Tivoli an die Leistungen der letzten Wochen anschließen und gegen die Austria das Punktekonto erhöhen.

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Von Wolfgang Müller

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Innsbruck – Über zehn Jahre liegt der letzte Bundesligasieg gegen die Austria zurück, seit insgesamt schon 16 Duellen gegen die Schwarzgrünen aus Innsbruck sind die Violetten aus Wien ungeschlagen – höchste Zeit, dass sich das ändert. Heute ab 17 Uhr hat der FC Wacker im Tivoli Stadion die Chance, die Langzeit-Erfolglosigkeit gegen die Austria zu beenden und zum Auftakt der Rückrunde des Grunddurchganges der tipico-Bundesliga wichtige Punkte zu sammeln.

Zum Ligastart musste sich der Aufsteiger als durchaus ebenbürtiges Team in der Generali-Arena knapp 2:1 geschlagen geben. „Vergangenheit“, konzentriert sich Trainer Karl Daxbacher auf das heutige Duell. Zumal sich viel geändert hat. Traten die Tiroler damals am Verteilerkreis recht offensiv auf und pressten hoch an, so besann man sich in den letzten Wochen darauf, lieber Beton anzurühren, um dann in Kontern seine Chance zu suchen. Das brachte drei Punkte gegen den LASK und das 1:1 in der Bullen-Arena. „Es gibt keinen Grund, an diesem System etwas zu ändern“, baut Daxbacher auch heute wieder auf einen schwarzgrünen Abwehrriegel. Wer im Tor steht, wird der Spielbericht vor Anpfiff verraten. Im Angriff müssen wieder Zlatko Dedic und Cheikhou Dieng „Meter machen“, hinten organisiert Matthias Maak die Tiroler Mauer. „Es wartet sicher wieder viel Arbeit. Wir wissen, dass wir gut verteidigen können, und auch in der Offensive haben wir Qualität. Daher bin ich überzeugt, dass gegen die Austria etwas zu holen ist“, blickt Maak dem Duell mit den Veilchen erwartungsfroh entgegen.

„Innsbruck hat gegen den LASK und Salzburg gezeigt, dass sie gegen Top-Teams bestehen können. Wir sind deshalb gewarnt“, erklärte Austria-Coach Thomas Letsch. Den Tiroler Aufsteiger erwartete der Deutsche unverändert. Selbst könne man den an der Schulter verletzten Kapitän Alex Grünwald nicht eins zu eins ersetzen. „Aber wir haben andere Ideen, wie wir den Ausfall kompensieren können, und werden die Systematik in unserem Spiel entsprechend verändern.“

Neben Grünwald fehlen der Austria weiter auch Abwehrchef Michael Madl und die Stürmer Bright Edomwonyi und Alon Turgeman. Dominik Prokop, Ewandro oder Lucas Venuto sind gefordert, Kevin Friesenbichler hatte beim 1:1 gegen Sturm Graz zuletzt ein Erfolgserlebnis.