Letztes Update am Mi, 31.10.2018 09:04

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


DFB-Pokal

Ohne Glanz ins Pokal-Achtelfinale: Bayern besiegte Viertligisten knapp

Der SV Rödinghausen verkaufte sich beim 1:2 gegen den Rekord-Pokalsieger FC Bayern München teuer. Insgesamt gaben sich die Favoriten keine Blöße.

© imago sportfotodienstThomas Müller erzielte per Elfmeter das zwischenzeitliche 2:0.



Berlin – Die Favoriten haben sich zum Auftakt der zweiten Runde im deutschen DFB-Pokal keine Blöße gegeben. Der FC Bayern München gewann bei Viertligist SV Rödinghausen am Dienstagabend mit 2:1 (2:0). Der Regionalligist verkaufte sich nach anfänglichen Problemen gegen den Rekord-Pokalsieger allerdings teuer.

Im ersten direkten Erstliga-Duell setzte sich der VfL Wolfsburg bei Hannover 96 mit ÖFB-Teamspieler Kevin Wimmer mit 2:0 (1:0) durch und erreichte ebenfalls das Achtelfinale. Hertha BSC siegte mit Valentino Lazaro bei Zweitligist Darmstadt 98 mit 2:0 (0:0). Der Hamburger SV gewann beim Drittligisten SV Wehen Wiesbaden 3:0 (1:0).

Zittern bis zum Schluss

Für die Bayern, bei denen David Alaba durchspielte, erzielten Sandro Wagner (8.) und Thomas Müller (13./Foulelfmeter) die Tore. Renato Sanches scheiterte mit einem Strafstoß an der Latte (23.), Linus Meyer sorgte noch einmal für etwas Spannung (50.). Die nicht mit allen Stammkräften eingelaufenen Münchner dominierten die Partie, mussten nach einer schwächeren zweiten Halbzeit aber noch um den Sieg bangen. Rödinghausen blieb trotz großen Kampfes insgesamt zu harmlos für eine Überraschung.

Den Hamburger SV schoss Pierre-Michel Lasogga mit zwei Treffern (21., 51.) ins Achtelfinale. Dabei stand die Partie vor den Augen von DFB-Präsident Reinhard Grindel wegen fortwährenden Pyrotechnik-Einsatzes im Hamburger Fanblock am Rande des Abbruchs. Der Schiedsrichter beorderte die Spieler sogar für fünf Minuten vom Platz, als kurz nach dem Seitenwechsel Fackeln gezündet wurden. Hamburger Spieler gingen zu ihren Fans und versuchten, sie zur Vernunft aufzurufen. Die Stadionsprecherin drohte mit dem Spielabbruch.

Gregoritsch und Mwene als Torschützen

Auch die Österreicher-Filiale des FC Augsburg ist am Dienstagabend ins Achtelfinale des deutschen Fußball-Pokals eingezogen. Die Augsburger setzten sich im Bundesliga-Duell mit dem FSV Mainz zu Hause mit 3:2 nach Verlängerung durch. ÖFB-Teamstürmer Michael Gregoritsch gelang kurz vor Ende der regulären Spielzeit der Ausgleich (86.). Landsmann Philipp Mwene hatte Mainz in Führung gebracht (20.).

Den entscheidenden Treffer erzielte der Brasilianer Caiuby per Kopf (105.). Neben Gregoritsch, der bei seinem dritten Pflichtspieltor in dieser Saison präzise ins linke Eck einschoss, spielte bei Augsburg auch ÖFB-Kollege Martin Hinteregger durch. In den Schlusssekunden kam auch noch Kevin Danso ins Spiel (120.). Bei den Gästen war Mwene, der aus kurzer Distanz einschoss, über die volle Distanz im Einsatz, Karim Onisiwo wurde ausgewechselt (90.+4). (APA/dpa)