Letztes Update am Sa, 10.11.2018 19:02

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Bundesliga

LASK mit Schützenfest gegen die Admira, Sturm weiterhin sieglos

Interims-Sturm-Trainer Günther Neukirchner wurde beim 0:0 gegen St. Pölten auf die Tribüne geschickt. Der LASK fertigte die Admira mit 5:1 ab.

© gepaDominik Frieser avancierte mit zwei Treffern zum Matchwinner für den LASK.



LASK Linz - Admira Wacker 5:1 (1:0)

Der LASK ist in der Bundesliga auf die Siegerstraße zurückgekehrt. Der Tabellenzweite gewann am Samstag zum Auftakt der 14. Runde gegen Schlusslicht FC Admira völlig verdient 5:1 und holte zum ersten Mal seit 23. September sowie nach fünf erfolglosen Anläufen wieder einmal drei Punkte. Der Rückstand auf Leader Salzburg konnte zumindest für einen Tag auf neun Zähler verringert werden.

Der für den verletzten Yusuf Otubanjo etwas überraschend aufgebotene Dominik Frieser rechtfertigte seine Aufstellung mit einem Doppelpack (15., 62.). Die restlichen Treffer in Pasching erzielten ÖFB-U21-Teamspieler Maximilian Ullmann (55.), Thomas Goiginger (67.) und Samuel Tetteh (92.). Die schwachen Gäste kamen durch Sinan Bakis (62.) nur zum Ehrentor, sie verloren damit auch die zweite Partie unter dem deutschen Neo-Trainer Rainer Geyer und sind jetzt schon sechs Partien sieglos.

SK Sturm Graz - SKN St. Pölten 0:0

Vizemeister Sturm findet auch unter Interimstrainer Günther Neukirchner nicht in die Erfolgsspur. Die nun seit sieben Ligaspielen sieglosen Grazer kamen am Samstag in der 14. Bundesliga-Runde gegen SKN St. Pölten zuhause nicht über ein torloses Remis hinaus, spielten aber nach einer Roten Karte gegen Dario Maresic über eine Stunde lang in Unterzahl.

Die erste Partie nach der Trennung von Heiko Vogel geriet emotionsgeladen und endete mit dem bereits siebenten Unentschieden für Sturm in dieser Saison. Neukirchner sah den Ausgang auf der Tribüne. Er war schon Anfang der zweiten Hälfte wegen Schiedsrichterkritik auf die Tribüne verwiesen worden.
Es dürfte bei einem einzigen Einsatz Neukirchners als "Feuerwehrmann" bleiben: Denn laut übereinstimmenden Medienberichten wird Ex-Sturm-Spieler Roman Mählich, bisher ohne Oberhaus-Erfahrung als Trainer, in naher Zukunft als Vogel-Nachfolger präsentiert.