Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom So, 25.11.2018


Fußball

Wacker muss ohne Stürmer Dedic gegen St. Pölten ran

Das Motto des FC Wacker heute in St. Pölten lautet kurz und bündig: den Aufwärtstrend fortsetzen und damit für den Heimschlager gegen Rapid werben.

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Von Wolfgang Müller

Innsbruck – Bei der gestrigen Abfahrt zum heutigen Auswärtsspiel ab 14.30 Uhr gegen St. Pölten blieb der Platz von Zlatko Dedic leer. Der Wacker-Torjäger erhielt wegen einer Halsentzündung Sportverbot und kann seinen Mannschaftskollegen nur als Daumendrücker dienen. Der Ausfall von Dedic ist gleichzeitig die Chance für dessen slowenischen Landsmann Patrik Eler, der in der Länderspielpause im Testspiel gegen Altach mit einem Dreier­pack Selbst­vertrauen tankte.

„Weiter so konsequent verteidigen und vorne die Chancen nützen“, bleibt für Manuel Maranda das Rezept, um die Serie der Ungeschlagenheit (fünf Spiele – zwei Siege, drei Remis) fortzusetzen. Der 21-jährige Innenverteidiger schaffte den Sprung aus der Zweiermannschaft und dankte Trainer Karl Daxbacher das Vertrauen mit staubtrockener Defensivarbeit.

So gut sich die Bilanz der letzten Wochen liest, so schlecht ist das Abschneiden in der Fremd­e. In der Auswärtstabelle rangieren die Schwarzgrünen an letzter Stelle. Nur fünf Punkte aus sieben Spielen, der einzige Sieg in der Fremde liegt mit dem 2:1 in Altach am 11. August schon viel zu lange zurück. Auswärts ist beim FC Wacker noch viel Luft nach oben.

Doch aufgepasst – der SKN St. Pölten hat nach einem punktemäßig maue­n Oktober wieder Siege eingeplant. „Die Lust, in der Meisterrunde zu spielen, ist groß“, sagte Trainer Ranko Popovic vor dem Heimspiel gegen die Tiroler. Mit der zuletzt gezeigten Leidenschaft bei den beiden Remis gegen Sturm und den LASK soll der erste Bundesligasieg unter Popovic gelingen.