Letztes Update am Fr, 23.11.2018 21:16

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


2. Liga

Wacker-Fohlen erkämpften einen Punkt auch für Felix

Nach drei wichtigen Ausfällen in der Defensive mussten die Wacker-Fohlen am Freitag Mut beweisen. Vor Liga-Größe Lustenau musste sich die geschwächte Elf auch nicht verstecken. „Der Punkt geht ihn Ordnung“, resümierte Coach Grumser.

Erneut sehr couragiert – der 17-jährige Matthäus Taferner.

© gepaErneut sehr couragiert – der 17-jährige Matthäus Taferner.



Innsbruck – Nachdem Lukas Hupfauf und Manuel Maranda vor einigen Wochen zur Bundesliga-Truppe befördert wurden und U19-Teamspieler Felix Bacher nach einem Schädelbruch auf unbestimmte Zeit ausfällt, pfeifen die Wacker-Fohlen in Sachen Bestbesetzung in der Defensivzentrale ein bisschen aus dem letzten Loch. Vorweg: Fabian Markl und Co. machten ihre Sache auch am Freitag sehr gut.

Gesundheit bleibt aber das Wichtigste im Leben, weswegen die Wacker-Youngsters vor dem letzten Match gegen Austria Lustenau mit T-Shirts und der Aufschrift „Gute Besserung Felix“ aufs Feld schritten.

Der Mut hatte die schwarzgrüne Zweier-Garde nach der 1:4-Niederlage beim FC Liefering nicht verlassen. Die Grumser-Elf war mit einer Liga-Größe wie Lustenau eine Halbzeit auf Augenhöhe. Okan Yilmaz (14.) und Murat Satin (27.) ließen aber zwei gute Schusschancen aus, für die Gäste vergaben Waack (31.) und Liga-Toptorschütze Ronivaldo (41.) aus aussichtsreicher Position.

Nach der Pause übernahmen die Vorarlberger das Kommando, Wacker-Goalie Lukas Wedl konnte sich gegen Djuric (64.) und Canadi (66.) auszeichnen. Und dann hatte Joker Elvin Ibrisimovic nach feinem Pirkl-Pass plötzlich den Matchball für den FCW (76.). Die Null blieb in der Festung Tivoli wieder stehen. „Wir haben in Summe sehr konsequent verteidigt, der Punkt geht in Ordnung“, war Coach Thommy Grumser zufrieden. (lex)