Letztes Update am Sa, 01.12.2018 19:05

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Bundesliga

Nur die Austria durfte in der Bundesliga über drei Punkte jubeln

Der Tabellenzweite LASK musste sich zuhause gegen Hartberg mit einem 3:3 begnügen. Mattersburg und die Admira trennten sich 2:2-Unentschieden.

© APADie Austria jubelte über einen wichtigen Sieg im Kampf um das Meister-Play-off.



Austria Wien — SKN St. Pölten 2:0 (2:0)

Die Wiener Austria hat am Samstag in der 16. Bundesliga-Runde Rang fünf gefestigt. Die „Veilchen" kamen gegen den SKN St. Pölten durch Treffer von Uros Matic (24.) und Florian Klein (42.) zu einem verdienten 2:0-Sieg und beendeten damit ihre Heimmisere. In den vergangenen vier Liga-Partien hatte vor eigenem Publikum nur ein Punkt herausgeschaut.

LASK — TSV Hartberg 3:3 (2:2)

Salzburg-Verfolger LASK musste sich am Samstagabend im Heimspiel gegen Aufsteiger Hartberg mit einem 3:3 begnügen. Dominik Frieser (21., 40.) und Gernot Trauner (77.) bzw. Christian Ilic (32.) und der überragende Florian Flecker (44., 70.) erzielten die Treffer in der überaus spektakulären Partie vor 4.957 Zuschauern in der TGW Arena in Pasching.

Der LASK ist damit schon seit sieben Pflichtspielen ungeschlagen, sein Rückstand auf Titelverteidiger Salzburg könnte aber am Sonntag auf 14 Zähler anwachsen, sollten die „Roten Bullen" den erwarteten Heimsieg über den Vorletzten Altach feiern. Die Hartberger blieben nach ihrem ersten Saison-Remis vorerst drei Punkte vor Sturm Graz, das erst am Sonntag (17.00 Uhr) den Tabellenvierten WAC empfängt, Sechster.

SV Mattersburg — Admira Wacker 2:2 (0:1)

Tabellenschlusslicht Admira hat am Samstag im vierten Spiel unter Neo-Trainer Reiner Geyer in der Bundesliga den ersten Punkt eingefahren. Die Niederösterreicher erkämpften in einem turbulenten Nachzügler-Duell beim SV Mattersburg ein 2:2. Beide Teams prolongierten ihre sieglosen Serien. Die Mattersburger sind fünf Ligaspiele ohne vollen Erfolg, die Niederösterreicher deren acht.

Für Mattersburg trafen der eingewechselte Marko Kvasina (53.) und Kapitän Nedeljko Malic (82.). Für die Admira waren Stephan Zwierschitz per Elfmeter (43.) und Patrick Schmidt (83.) erfolgreich. Den Matchball ließ Kvasina aus, der in der Schlussphase einen Elfmeter fahrlässig in Panenka-Manier an die Latte setzte (89.). Mattersburg liegt als Neunter weiter sechs Punkte vor der Admira, die vorerst bis auf einen Zähler an den Vorletzten Altach heranrückte.