Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Sa, 23.02.2019


Bundesliga

Punkte gegen die Admira zählen für den FC Wacker doppelt

Vor der Halbierung nach dem Liga-Grunddurchgang heißt es für den FC Wacker vor allem gegen direkte Konkurrenten fleißig Punkte sammeln.

Mit einem Erfolgserlebnis beim Letzten Admira will der FC Wacker in das Frühjahr 2019 starten.

© gepaMit einem Erfolgserlebnis beim Letzten Admira will der FC Wacker in das Frühjahr 2019 starten.



Von Wolfgang Müller

Innsbruck – Mit dem Gastspiel beim Tabellen-Schlusslicht Admira startet der FC Wacker heute ab 17 Uhr in ein für den Tiroler Fußball richtungsweisendes Frühjahr. Vier Runden stehen im Grunddurchgang noch auf dem Terminkalender, dann wird bei Punkte­teilung der Meister im oberen und der Absteiger im unteren Play-off ermittelt. Mit Blick auf die Tabelle bringt Karl Daxbacher die schwarzgrüne Erwartungshaltung zum Frühjahrsstart in der Südstadt auf den Punkt: „Ein Sieg ist das Ziel, denn Punkt­e gegen direkte Konkurrenten zählen doppelt.“ Der FCW-Coach sieht daher die Admiraner noch mehr unter Zugzwang: „Der Druck liegt einen Tick mehr bei ihnen.“ Die Südstädter seien aus der Winter-Transferperiode, in der Christoph Schösswendter und Kolja Pusch geholt wurden, gestärkt hervorgegangen. „Sie haben sicher an Qualität dazugewonnen“, warnte Daxbacher.

Die Winter-Neuzugänge Christian Klem, Sascha Horvath und Muhammed Kiprit saßen bei der gestrigen Abfahrt im Bus Richtung Osten. „Alle drei sind Optionen für die Start-Elf“, erklärte Daxbacher nach dem Abschlusstraining. Flo Buchacher, Stefan Rakowitz und Ilkay Durmus sind noch leicht angeschlagen, Innenverteidiger Manuel Maranda startete hingegen eine Reise in die Vergangenheit: „Für mich ist es schon ein besonderes Spiel, schließlich hab’ ich bei meinem Ex-Klub noch viele Freunde. Trotzdem zählt natürlich nur ein Sieg.“

Apropos Admira – das bisher letzte Aufeinandertreffen brachte im vergangenen Herbst am Tivoli noch unter Trainer Ernst Baumeister einen 3:1-Erfolg der Südstädter. Gleichzeitig der zweite und bisher letzte Saisonsieg des Tabellenletzten, für den heute viel auf dem Spiel steht. Eine Niederlage gegen den FC Wacker würde die prekäre Tabellensituation weiter verschärfen, doch Trainer Reiner Geyer gab sich noch gelassen. „Die Rechnerei machen wir nicht mit. Die Tabelle ist, wie sie ist“, erklärte der Deutsche, gab aber auch zu: „Wir wollen am Ende unser Ziel erreichen und wissen, dass wir dafür Punkte brauchen.“ Das Gleiche gilt auch für den FC Wacker, der mit dem fünften Saisonsieg und auf keinen Fall mit der zehnten Niederlage erfolgreich und nicht mit einem Dämpfer in das Jahr 2019 starten will.

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