Letztes Update am Fr, 15.03.2019 10:20

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Frauen-Bundesliga

Zum Auftakt fehlt den Wacker-Damen der Rückhalt

Die Wacker-Damen empfangen zum Frühjahrs-Start am Sonntag (13 Uhr) Neulengbach. Torfrau Jasmin Pal zog sich im Herbst einen Bandscheibenvorfall zu und kämpft noch immer mit den Nachwirkungen.

Wacker-Damen-Trainer Masaki Morass klatscht seine Mannschaft für das erste Spiel 2019 gegen Rekordmeister Neulengbach ein.

© Michael KristenWacker-Damen-Trainer Masaki Morass klatscht seine Mannschaft für das erste Spiel 2019 gegen Rekordmeister Neulengbach ein.



Von Benjamin Kiechl

Innsbruck – Mit vier Neuzugängen, aber auch einem schmerzhaften Ausfall starten die Wacker-Damen am Sonntag (13 Uhr/Sportplatz Reichenau) ins Fußball-Frühjahr. Der Aufsteiger in der Frauen-Bundesliga hat mit Neulengbach den Rekordmeister zu Gast. In der Tabelle liegen die Tiroler als Fünfter derzeit hauchdünn vor den Niederösterreicherinnen – Spannung scheint garantiert.

Ernüchterung herrscht indes rund um Torfrau Jasmin Pal. Die Tirolerin als gewohnt starker Rückhalt im Wacker-Tor, die zuletzt auch ins Nationalteam einberufen worden war, zog sich im Herbst einen Bandscheibenvorfall zu und kämpft noch immer mit den Nachwirkungen. „Jasmin wird bis April auf jeden Fall fehlen, vielleicht fällt sie für die gesamte Saison aus“, erklärte Coach Morass und schickte Genesungswünsche.

Um den Ausfall zu kompensieren, hat Wacker am Transfermarkt zugeschlagen und mit Carolin Größinger vom FC Bergheim (Sbg.) eine neue Torhüterin verpflichtet, die u. a. bereits bei Leverkusen Erfahrungen gesammelt hat. Weiters kommen drei neue Feldspielerinnen: Sophia Reiß (Ingolstadt), die Kanadierin Rachel Hoekstra sowie U17-Nationalspielerin Laura Wurzer streifen sich das schwarz-grüne Wacker-Dress über. Letztere ist die Enkelin von Wattens-Nachwuchskoordinator Josef Wurzer.

Für das Auftaktspiel gegen Neulengbach hält Trainer Morass den Ball flach und dämpft die Erwartungen: „Wir sind der Aufsteiger und sie sind der Rekordmeister. Wir wollen natürlich die Großen ärgern, aber Favorit sind wir nicht.“ Aufgrund der winterlichen Temperaturen wird nicht in der Wiesengasse gespielt, sondern auf dem Kunst­rasen in der Reichenau.