Letztes Update am Sa, 13.04.2019 19:18

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Bundesliga

1:3 im Tivoli! Wacker nach Heimpleite gegen Admira wieder Letzter

Nach der Niederlage gegen Rapid gab es für den FC Wacker am Samstag auch gegen die Admira im Tivoli nichts zu holen. Die Innsbrucker sind damit wieder Tabellenletzter.

Wacker-Kicker Sascha Horvath im Duell mit Admiras Emanuel Aiwu.

© APA/EXPAWacker-Kicker Sascha Horvath im Duell mit Admiras Emanuel Aiwu.



Innsbruck - Mit einer 1:3-Heimniederlage im Kellerduell gegen die Admira ist der FC Wacker am Samstag wieder ans Tabellenende gerutscht. Ein Doppelpack Sasa Kalajdzics (15., 75.) und ein Treffer von Marin Jakolis (80.) besiegelten Innsbrucks vierte Niederlage im fünften Spiel unter Trainer Thomas Grumser.

Für die defensivschwachen Tiroler gelang Daniele Gabriele (64.) zwischenzeitlich der glückliche Ausgleich. In der Tabelle liegt Wacker mit 11 Punkten 2 Zähler hinter Hartberg bzw. 3 hinter der Admira, die den ersten Sieg in der zweiten Saisonphase einfuhr.

Viele Chancen für die Admira

Innsbruck fiel zu Beginn mit defensiven Nachlässigkeiten auf. Die blieben vorerst unbestraft, weil der völlig unbedrängte Kalajdzic zu zentral auf Wacker-Goalie Christopher Knett köpfelte (7.) und Patrick Schmidt aus gut elf Metern den Ball an die Stange setzte (9.). Beim groben Schnitzer Christoph Freitags wenig später war das Glück aber dann aufgebraucht: Kalajdzic erjagte den verunglückten Rückpass und machte von der Strafraumgrenze das 1:0. Zwei Minuten davor hatte der angeschlagene Admira-Kapitän Daniel Toth Wilhelm Vorsager Platz gemacht.

Innsbruck brauchte einige Minuten, um sich zu erholen, trat dann durch Matthias Maak (24./Kopfball drüber), Bryan Henning (30./am langen Eck vorbei), Zlatko Dedic (31./Heber übers lange Kreuzeck) und Freitag (38./ Kopfball vorbei) auch in der fremden Hälfte gefährlich in Erscheinung.

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Wacker auch nach Ausgleich schwach

Die Partie blieb auch nach dem Seitenwechsel turbulent. Erst fälschte Kalajdzic einen Ball fast ins eigene Tor ab (51.), auf der anderen Seite verhinderte Knett ein Eigentor und blieb im folgenden Getümmel auch bei einem Versuch Stephan Zwierschitzs Sieger (56.). Dass wenige Minuten später Gabriele nach einer schnellen Aktion über Maak und Dedic zum 1:1 einschoss, war aus Innsbrucker Sicht durchaus glücklich - der Gleichstand aber auch nicht von langer Dauer.

Denn gegen Ende der Partie ernteten die Gäste mit einem Doppelschlag innerhalb von fünf Minuten doch noch die Früchte ihrer Arbeit: Kalajdzic und Jakolis schossen nach Freistößen per Kopf bzw. Fuß ein - neuerlich unter kräftiger Mithilfe der Innsbrucker Defensive.

Das war der Ticker zu Wacker gegen Admira: