Letztes Update am Sa, 13.04.2019 23:10

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Premier League

Hasenhüttls Southampton kam Klassenerhalt mit Sieg etwas näher

Die Saints setzten sich zuhause mit 3:1 (2:1) gegen die Wolverhampton Wanderers durch. Tottenham siegte locker über Huddersfield mit 4:0 (2:0). Manchester United musste sich gegen West Ham mühen, schaffte aber ein 2:1 (1:0).

Trainer Ralph Hasenhüttl steht mit Southampton vor dem Verbleib in der Premier League.

© AFPTrainer Ralph Hasenhüttl steht mit Southampton vor dem Verbleib in der Premier League.



London – Southampton und Trainer Ralph Hasenhüttl haben einen großen Schritt Richtung Klassenerhalt in der englischen Fußball-Premier-League gemacht. Am Samstag setzten sich die Saints zuhause mit 3:1 (2:1) gegen die Wolverhampton Wanderers durch und weisen nun fünf Spiele vor Schluss acht Punkte Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz auf.

„Wir sind in den vergangenen Wochen unter sehr viel Druck gestanden, und jetzt schaut es so aus, als würden wir die Probleme hinter uns lassen“, atmete Hasenhüttl auf. Mann des Spiels war Nathan Redmond mit einem Doppelpack (2., 30.), Shane Long vollendete in der zweiten Hälfte zum Endstand (71.).

Am anderen Tabellenpol marschierten Tottenham und Manchester United im Gleichschritt. Die Spurs fertigten Fixabsteiger Huddersfield auch in Absenz des verletzten Goalgetters Harry Kane dank eines Triples von Lucas Moura (27., 87., 90.) mit 4:0 (2:0) ab und verteidigten einen Punkt vor Chelsea Platz drei.

Drei Zähler hinter Tottenham ist ManUnited Fünfter und darf weiter auf einen Top-Vier-Platz und damit die Champions League hoffen. Die „Red Devils“ benötigten für den 2:1-(1:0)-Heimsieg über West Ham allerdings einen wahren Kraftakt sowie zwei von Paul Pogba verwandelte Foulelfer (19., 80.). Kurz nach der Pause hatte Felipe Anderson (49.) auf 1:1 für die Gäste gestellt.

Sein Mannschaftskollege Marko Arnautovic fehlte allerdings. Der ÖFB-Teamkicker sei unter der Woche krank gewesen und daher nicht im Kader aufgeschienen, erklärte West-Ham-Coach Manuel Pellegrini. (APA)