Letztes Update am Mo, 15.04.2019 11:20

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Bundesliga

US-Amerikaner Marsch wird neuer Trainer von Red Bull Salzburg

Der bisherige Leipzig Co-Trainer Jesse Marsch wird ab Sommer Nachfolger von Marc Rose bei Fußball-Meister Red Bull Salzburg. Der US-Amerikaner erhält einen Vertrag bis zum 30. Juni 2022.

Jesse Marsch wird neuer Cheftrainer der Salzburger Bullen.

© APA/AFPJesse Marsch wird neuer Cheftrainer der Salzburger Bullen.



Salzburg - Jesse Marsch wird ab Sommer bei Österreichs Fußball-Serienmeister Salzburg Nachfolger von Trainer Marco Rose. Wie die „Bullen" am Montag bekanntgaben, unterzeichnet der 45-jährige US-Amerikaner einen Dreijahresvertrag. Aktuell ist der ehemalige Profi in der US-Liga MLS und Ex-Coach von u.a. New York Red Bulls als Assistenztrainer bei RB Leipzig tätig.

Rose hatte am vergangenen Mittwoch wie erwartet seinen Abgang im Sommer verkündet. Der Deutsche wird künftig bei Borussia Mönchengladbach arbeiten. Marsch' offizielle Vorstellung wird laut Salzburg „nach Ende der Saison" im Rahmen einer Pressekonferenz stattfinden.

„Wir freuen uns, dass wir sehr rasch einen Nachfolger für Marco Rose gefunden und damit frühzeitig Klarheit für die kommende Saison geschaffen haben", sagte Salzburgs Sportdirektor Christoph Freund. Und weiter: „Jesse Marsch ist ein Trainer, mit dem wir unseren eingeschlagenen Weg konsequent weitergehen werden. Seinen Werdegang und seine Entwicklung haben wir in den letzten Jahren intensiv verfolgt und waren immer wieder im Austausch. Wir sind sowohl fachlich als auch menschlich restlos von ihm überzeugt. Er kennt unsere Philosophie sowie unsere Art, Fußball zu spielen, sehr gut."

Marsch: "Fühle mich geehrt"

Der 45-jährige Marsch reagierte höchst erfreut auf die Verkündung. „Ich freue mich sehr und fühle mich auch geehrt, dass ich als nächster Trainer für diesen tollen Klub arbeiten darf. Ich werde alles dafür tun, die äußerst erfolgreiche Arbeit in Salzburg weiter fortzusetzen", sagte er. Es sei eine neue Herausforderung in seiner Karriere, der er „bereits voller Vorfreude" entgegenblickt. „Aber bis es so weit ist, habe ich mit RB Leipzig noch viel zu tun, um die Saison bestmöglich abzuschließen." (TT.com)

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