Letztes Update am Fr, 03.05.2019 15:16

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Bundesliga

Abstiegsfinale: Wacker kämpft gegen Hartberg und Tivoli-Fluch

Seit 10. November (1:0 gegen Altach) wartet der FC Wacker Innsbruck auf einen Heimsieg. Seitdem bekamen die Fans im Tivoli in sieben Partien sechs Niederlagen und nur einen Treffer der Schwarzgrünen zu sehen.

Mit einem Erfolg über Hartberg könnte am Tivoli endlich wieder die Sonne scheinen.

© gepaMit einem Erfolg über Hartberg könnte am Tivoli endlich wieder die Sonne scheinen.



Von Wolfgang Müller

Innsbruck – „Alles plan­mäßig. Der Sieg in Altach hat gutgetan, wir leben noch. Die positive Energie nehmen wir für das Spiel gegen Hartberg mit“, vermeldete Wacker-Trainer Thomas Grumser vor dem gestrigen Training, das ohne die Langzeitverletzten Stefan Peric und Muhammed Kiprit ablief. Hinter dem Einsatz von Cheikhou Dieng (Sprunggelenksverletzung) steht ein großes Fragezeichen. Die Donnerstags-Trainingseinheit wurde dort abgehalten, wo am Samstag das „Endspiel“ um den Klassenerhalt gewonnen werden muss – im Tivolistadion.

Die brisante Partie des Tabellen-Letzten aus Tirol gegen den Vorletzten aus der Steiermark ist für die Schwarzgrünen nicht nur ein mentaler Kraftakt, sondern auch ein Kampf gegen die unerklärliche Heimschwäche. Der Tivoli-Fluch zieht sich nun schon seit fast fünf Monaten bedrohlich in die Länge. Am 10. November wurde der letzte Wacker-Heimsieg mit dem 1:0 gegen Altach gefeiert.

Am 10. November schoss Zlatko Dedic den FC Wacker zum letzten Heimsieg.
Am 10. November schoss Zlatko Dedic den FC Wacker zum letzten Heimsieg.
- gepa

Zur Erinnerung, weil es schon so weit zurückliegt – Zlatko Dedic erzielte damals den Siegestreffer in der 39. Minute. In den darauf folgenden 629 Minuten bekamen die Wacker-Fans in sieben Heimspielen nur ein Tor, eine Nullnummer und insgesamt sechs ernüchternde Niederlagen (Torverhältnis: 1:13!) serviert.

Wann, wenn nicht am Samstag ab 17 Uhr (live TT.com-Ticker) gegen Hartberg, muss dem leidigen Fluch ein Ende bereitet werden. „Die einfachen Sachen richtig machen, so anfangen, wie wir in Altach aufgehört haben, und damit die hoffentlich zahlreich erscheinenden Fans gleich mit ins Boot nehmen“, setzt Grumser darauf, dass gegen Hartberg so wie zum Auftakt der Qualifikationsgruppe drei wichtige Punkte verbucht werden und im Tivoli der vierte Sieg im 14. Saison-Heimspiel gefeiert werden kann.