Letztes Update am So, 05.05.2019 20:21

APA / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Deutsche Bundesliga

1:6-Debakel für Frankfurt in Leverkusen, Schalke endgültig gerettet

Mit Hintereggers Eigentor stand Endstand in Leverkusen bereits nach 36 Minuten fest. Bei Schalke fehlte neben dem verletzten Alessandro Schöpf auch Guido Burgstaller, weil er seine hochschwangere Frau in den Kreißsaal begleitete.

Schalkes Suat Serdar und seine Kollegen fixierten den Klassenerhalt.

© dpaSchalkes Suat Serdar und seine Kollegen fixierten den Klassenerhalt.



Gelsenkirchen – Schalke 04 hat am Sonntag die letzten theoretischen Zweifel am Klassenverbleib in der deutschen Fußball-Bundesliga beseitigt. Durch das 0:0 gegen den schon zuvor geretteten FC Augsburg können die Königsblauen bei sieben Punkten Vorsprung im Saison-Endspurt vom VfB Stuttgart auf dem Relegationsrang nicht mehr eingeholt werden.

Bei Schalke fehlte neben dem verletzten Alessandro Schöpf auch Guido Burgstaller, weil er seine hochschwangere Frau in den Kreißsaal begleitete. Bei den Augsburgern kam Georg Teigl in der 83. Minute für Michael Gregoritsch auf den Platz, Kevin Danso war Ersatz.

Debakel für Frankfurt in Leverkusen

Drei Tage nach dem Halbfinal-Hinspiel in der Fußball-Europa-League hat Frankfurt mit Trainer Adi Hütter ein Debakel erlitten. Bei Bayer Leverkusen unterlag die Truppe um den Eigentorschützen Martin Hinteregger 1:6 (1:6) und muss damit weiter um die erträumte Qualifikation für die Champions League bangen.

Der Tabellenfünfte Leverkusen zog durch den Erfolg hingegen nach Punkten mit den viertplatzierten Frankfurtern gleich und liegt nur noch fünf Tore hinter der Hütter-Elf. Das Rennen um die noch nicht vergebenen Europacupplätze ist vor den letzten beiden Runden extrem eng: Zwischen Rang vier und Rang acht (Hoffenheim) liegen nur drei Punkte.

Die achte Saisonniederlage einer in der ersten Hälfte völlig indisponierten Eintracht stand bereits nach 36 Minuten fest. Die Torschützen: Kai Havertz (2.), Julian Brandt (13.), Lucas Alario (23., 34.), Charles Aranguiz (28.) und Hinteregger, der eine Freistoßflanke ins eigene Tor köpfelte. Filip Kostic gelang in der 14. Minute das zwischenzeitliche 1:2.

Die Spekulationen um Torgarant Luka Jovic, wonach dessen 60-Mio-Transfer zu Real Madrid bereits feststünde, dementierte Sportchef Fredi Bobic am Sonntag. „Ausnahmsweise muss ich keine Lüge gebrauchen. Es gab wirklich noch keinen Kontakt“, sagte Bobic dem US-Sportfernsehsender ESPN. (APA/dpa)