Letztes Update am So, 26.05.2019 07:23

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Stimmen zum Abstieg

Reaktionen zum Wacker-Abstieg: „Unbeschreiblich hässliches Gefühl“

Der nächste Abstieg sorgt für Leere beim FC Wacker Innsbruck. Präsident Gerhard Stocker deutete bereits an, dass man den Verein radikal umpositionieren muss.

Gezeichnet vom Abstieg: Wacker-Präsident Gerhard Stocker.

© gepaGezeichnet vom Abstieg: Wacker-Präsident Gerhard Stocker.



Roman Kerschbaum, Wacker-Kapitän: „Jetzt ist eine gewaltige Leere da. Wir haben bis zuletzt an unsere Chance geglaubt. Heute haben wir es nicht verloren, über die Saison war es einfach zu wenig. Wir haben vier Mal gegen die Admira und drei Mal gegen Mattersburg verloren - das waren direkte Konkurrenten gegen den Abstieg. Natürlich ist die Stimmung jetzt im Keller.“

Christopher Knett, Wacker-Torhüter: „Die Enttäuschung sieht man im ganzen Stadion. Ein unbeschreiblich hässliches Gefühl. Wir haben es als Mannschaft einfach nicht geschafft, in den wichtigen Momenten da zu sein. Wie es weitergeht, da haben wir Spieler keinen Einblick. Den Verein wird es immer geben, in welcher Liga wird sich zeigen.

Wie er mit dem Frust umgeht? „Vielleicht leer‘ ich mir heute einen rein. Jetzt geht es heim zur Familie. Mein Sohn wird mich trösten.“

Thomas Grumser, Wacker-Trainer: „Es war einfach zu wenig. Es ist eine riesige Leere da. Die Niederlage gegen die Admira war der Knackpunkt, danach haben wir es nicht mehr in der eigenen Hand gehabt.“

Wie er seine Rolle in der Abstiegssaison sieht? „Am Ende ist alles zu hinterfragen. Ob oder wie es mit mir weitergeht, ist nicht wichtig. Jetzt ist einmal Zeit für Enttäuschung. Am Montag oder Dienstag sehen wir weiter.“

Gerhard Stocker, Wacker-Präsident: „Es tut mir leid für beide Teams, die jetzt runter müssen. Jetzt wissen wir, was die Herausforderungen sind und müssen warten, auf welche Unterstützung wir bauen können. Es könnte passieren, das man den FC Wacker radikal umpositionieren muss. Wir haben noch wenig Zusagen für eine Zusammenarbeit am Projekt Profi-Fußball in Tirol. Es kann nicht alleine von mir abhängen, ob es eine Zukunft gibt.“