Letztes Update am Mi, 19.06.2019 09:39

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Europacup

Neuer Plan: Super League mit 36 Clubs in sechs Gruppen ab 2024

Nach dem heftigen Gegenwind aus der deutschen Bundesliga und der Serie A sowie vieler kleinerer Fußball-Nationen für die Pläne von Juventus-Chef Andrea Agnelli zur Reform der Champions League ab 2024 wird nun nach Informationen der „Sport Bild“ ein neues Alternativ-Modell mit 36 Clubs diskutiert.

Liverpool jubelte heuer über den Titel in der Champions League. Wie die Fußball-Königsklasse in Zukunft ausschaut, ist noch ungewiss.

© AFPLiverpool jubelte heuer über den Titel in der Champions League. Wie die Fußball-Königsklasse in Zukunft ausschaut, ist noch ungewiss.



Innsbruck – Nach einem Vorschlag aus der französischen Ligue 1 sollen die 36 Vereine in sechs Sechsergruppen spielen. Die acht Viertelfinalisten der Vorsaison verbleiben im Wettbewerb, die vier Halbfinalisten der Europa League 1 steigen auf. Zudem qualifizieren sich 18 Clubs aus den ersten zehn nationalen Ligen des UEFA-Rankings, dazu kommen sechs Vereine aus kleineren Ligen. Jeweils die Gruppenersten und Gruppenzweiten sollen ins Achtelfinale einziehen, ergänzt durch die vier besten Gruppendritten.

Das Frankreich-Modell war schon unter einigen Vereinen diskutiert worden, die an der Generalversammlung der European Club Association (ECA) auf Malta teilgenommen hatten. Eine Simulation der abgelaufenen Europacup-Saison hatte allerdings erbracht, dass an der neuen Super League fast ausschließlich Clubs aus den Top-5-Ligen (England, Deutschland, Italien, Spanien, Frankreich) teilnehmen würden.

In seiner Funktion als ECA-Vorsitzender hatte Agnelli darauf gedrängt, eine Reform einzuleiten, die die Zulassungskriterien zur Königsklasse drastisch verändern würden. Nach seinen Vorschlägen würden nur noch vier von 32 Startplätzen aufgrund des Abschneidens in nationalen Liga vergeben werden. Am 11. September findet nun ein Reform-Gipfel von UEFA, ECA und der Vereinigung der Europäischen Ligen statt, auf dem noch einmal über die vorliegenden Modelle diskutiert wird. (dpa)

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