Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom So, 14.07.2019


Bundesliga

In der WSG-Wunschelf gibt es nur noch drei Fragezeichen

Im letzten Test vor dem Pflichtspielauftakt im ÖFB-Cup (Freitag) trennte sich die WSG Swarovski Tirol 0:0 vom FC Ingolstadt.

Grgic (l.) und Co. trennten sich 0:0 von Ingolstadt.

© Beate RetzbachGrgic (l.) und Co. trennten sich 0:0 von Ingolstadt.



Von Tobias Waidhofer

Brixen — Natürlich kennt auch Thomas Silberberger die Verletzungshistorie von Ione Cabrera. Aktuell präsentiert sich der spanische Abwehrchef der WSG fit wie ein Turnschuh. Doch sein Trainer ist keiner, der dem Zufall Tür und Tor öffnet, deshalb dirigierte am Samstag beim Test gegen Ingolstadt Stefan Hager aus zentraler Position die Dreierkette.

Trainer Silberberger ist optimistisch.
Trainer Silberberger ist optimistisch.
- Michael Kristen

„Ich wollte ihn auf dieser Position sehen und es war positiv", meinte Silberberger nach dem 0:0 gegen den deutschen Drittligisten. Freude machte auch „Patient" Clemens Walch, dessen Körper den ersten Stresstest nach Muskelproblemen überstanden hat. „Ich hoffe für den Burschen, dass er fit bleibt", schickte Silberberger ein Stoßgebet gen Himmel. Er hofft es aber auch für sich selbst, denn Techniker Walch scheint bei voller Gesundheit ein Fixstarter.

In Durchgang eins passierte am Samstag am grünen Rasen des Sportzentrums Brixen wenig bis gar nichts. Chancen gab es nur nach Standardsituationen. Im Vergleich zum St. Pauli-Spiel (3:2) behielten lediglich Ferdl Oswald, Hager und Kelvin Yeboah ihre Plätze. Überzeugen konnte der „zweite WSG-Anzug" ohne Dedic, Pranter, Grgic und Co. allerdings nicht. „Es war eine bemühte Leistung, aber nichts Aufregendes", sah es Silberberger ähnlich.

Vor den Augen von TFV-Präsident Josef Geisler und dem Tiroler Cup-Sponsor Hannes Kerschdorfer folgte nach einer Stunde das große Wechseln, dabei durfte sich auch Testspieler Haurel Rigge Krouba, ein 16-jähriges Talent aus Südtirol, 30 Minuten präsentieren. Für die erste Mannschaft sei er kein Thema: „Er ist mir empfohlen worden und ich wollte ihn einmal sehen", so Silberberger.

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Auffällig war, dass die Tiroler nach der Einwechslung von Pranter, Dedic, Adjei und Co. deutlich gefährlicher wurden. „Ab diesem Moment war mehr Zug drinnen", bestätigte der Aufstiegs-Coach, der seine Startelf fast im Kopf hat. Personelle Fragezeichen gibt es in der Wunsch­elf lediglich noch beim Nebenmann von Lukas Grgic in der Mittelfeldzentrale, auf der rechten Seite (Julian Gölles oder Sebastian Santin) und im Sturm (3. Mann neben Pranter und Dedic).

Testspiel

WSG Swarovski Tirol — FC Ingolstadt 0:0

Aufstellung: WSG Swarovski Tirol: Oswald (46., Beccari); Neurauter (60., Svoboda), Hager (60., Cabrera), Nitzlnader (60., Gugganig); Santin (60., Gölles), Toplitsch (60., Walch), Mader (60., Grgic), Buchacher (60., Adjei); Rieder (60., Pranter); Yeboah (60., Rigge Krouba), Jurdik (60., Dedic).