Letztes Update am Di, 30.07.2019 08:49

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Spiel gegen die Zeit

Löw, Tschertschessow und Co. laufen für den FC Wacker auf

Um dem FC Wacker Innsbruck zu helfen, stellen sich ehemalige Tivoli-Legionäre wie Jogi Löw und Stani Tschertschessow beim „Spiel gegen die Zeit“ in den Dienst der guten Sache.

Jogi Löw und Stani Tschertschessow lieferten die vom FC Wacker ins Leben gerufene Video-Challenge „Spiel gegen die Zeit“ schon ab, Iñaki Bea und Markus Anfang sollen demnächst folgen.

© FCW, gepa, Montage: TT.comJogi Löw und Stani Tschertschessow lieferten die vom FC Wacker ins Leben gerufene Video-Challenge „Spiel gegen die Zeit“ schon ab, Iñaki Bea und Markus Anfang sollen demnächst folgen.



Von Wolfgang Müller

Innsbruck — Mit dem „Spiel gegen die Zeit" präsentiert der FC Wacker eine „Challenge", die Fans aktivieren, Image transportieren und letztlich das nach dem Abstieg drastisch reduzierte Budget verbessern soll. Es geht darum, sich für das fiktive Heimspiel gegen die Zeit ein Ticket zu sichern. Zuletzt erklärt DFB-Teamchef Jogi Löw in seiner Videobotschaft, warum er sich ein Ticket sicherte.

Er erinnere sich immer wieder gerne an seine Zeit in Innsbruck. Er habe „mit großartigen Jungs" seinen ersten Meistertitel überhaupt feiern dürfen. Der Klub sei schon immer ein Sprungbrett für große und erfolgreiche Karrieren gewesen. „Das wünsche ich mir auch in Zukunft. Deswegen sehe ich es auch als meine Pflicht an, Karten für das Spiel gegen die Zeit zu kaufen. Denn dieses Spiel muss der Verein unbedingt gewinnen." Gleichzeitig nahm er seine Ex-Spieler Markus Anfang, dessen Videoclip schon in Arbeit ist, und Rapid-Sportdirektor Zocki Barisic in die Pflicht, ebenfalls mitzumachen. „Viel Glück. Ich drücke euch alle Daumen. Mit dem Herzen bin ich immer in Innsbruck", schloss Löw.

Zuvor meldete sich schon Stani Tschertschessow aus Moskau. „Der FC Wacker war meine erste Trainerstation im Profibereich und jetzt möchte ich auf diesem Weg etwas zurückgeben", erklärt der russische Teamchef und geht davon aus, dass seine von ihm nominierten ehemaligen Mitspieler Jerzy Brzeczek und Marc Ziegler ebenfalls mit von der Challenge-Partie sind. Auch Ex-Wacker-Legionär Iñaki Bea schließt sich aus Spanien der Aktion an.

Beim „Spiel gegen die Zeit" sind alle vier Tribünen geöffnet und bekommen jeweils ein spezielles Motto zugeteilt. Die Nord wird zur „Nostalgie-Tribüne". Die West wird zur „Champions Tribüne". Die Ost wird zur „Artenschutz-Tribüne". Die Süd wird zur „Gäste-Tribüne". Ein ausverkauftes Stadion bedeutet 304.000 Euro frisches Geld, das direkt in den jungen, neuen Weg fließen soll.

Für alle vier Tribünen gibt es jeweils ein speziell entworfenes Ticket. Alle Karten sind fortlaufend, individuell nummeriert. Insgesamt sind vorerst 15.200 Tickets erhältlich, dann wäre das Spiel ausverkauft. Ein Ticket kostet 20 Euro (19,13 plus Trinkgeld), ist unter www.spielgegendiezeit.at erhältlich und wird per Post zugeschickt. Über 3000 Karten waren gestern verkauft, die Challenge läuft vorerst bis 30. September und soll schon einen sechstelligen Betrag eingefahren haben.