Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Fr, 09.08.2019


2. Liga

In Floridsdorf wartet der nächste Kraftakt auf den FC Wacker

Nach dem Heimsieg am vergangenen Sonntag gegen Dornbirn wollen die Innsbrucker heute in Wien nachlegen.

Nach dem knappen 1:0-Heimsieg gegen den FC Dornbirn will der FC Wacker – von links Sportchef Hörtnagl, Faleye, Kapitän Hupfau und Stürmer Ibrisimovic - heute in Floridsdorf gleich nachlegen.

© gepaNach dem knappen 1:0-Heimsieg gegen den FC Dornbirn will der FC Wacker – von links Sportchef Hörtnagl, Faleye, Kapitän Hupfau und Stürmer Ibrisimovic - heute in Floridsdorf gleich nachlegen.



Von Wolfgang Müller

Innsbruck — Mit dem 1:0-Heimsieg gegen Dornbirn wurden drei „befreiende" Punkte auf dem Zweitliga-Konto des FC Wacker verbucht, beim heutigen zweiten Auftritt in der Fremde wollen die Schwarzgrünen gleich nachlegen. Aber in Floridsdorf wartet ab 19.10 Uhr der nächste Kraftakt auf den Absteiger. „Der FAC hat sich mit Marco Sahanek und Philipp Prosenik gut verstärkt, ist noch ungeschlagen und wird uns das Leben schwermachen", ist Trainer Thomas Grumser darauf eingestellt, „dass es eine große Herausforderung wird".

Bezüglich Aufstellung sind keine Änderungen gegenüber dem Heimspiel gegen Dornbirn geplant. Für den verletzten Murat Satin (Riss des Syndesmosebandes) rückt der 20-jährige Rahman Jawadi in den Kader.

„Die Mannschaft brennt extrem, ist sich aber auch bewusst, dass sie sich gegen keinen Gegner auch nur einen Meter sparen darf", weiß FCW-Mittelfeldspieler Raphael Gallé, was ihn heute erwartet: „Eine enge Partie, in der wir die Möglichkeiten, die sich bieten werden, auch nutzen sollten."

Wenn es Lehren aus den beiden Auftaktspielen zu ziehen gibt, müssen die jungen Kicker des FC Wacker nicht lange suchen. „Ganz klar die Chancenverwertung. Daran haben wir unter der Woche auch speziell gearbeitet", hofft Grumser, dass die Überzahl-Situationen, die sich durch das aggressive Anpressen ergeben, auch in entsprechend Zählbares umgemünzt werden. Wichtig auch im heutigen Kraftakt beim FAC: „Die Floridsdorfer können richtig gut kicken, wenn sie freie Räume vorfinden. Und genau das dürfen wir nicht zulassen."