Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom So, 11.08.2019


Bundesliga

WSG Tirol will gegen St. Pölten den zweiten Heimerfolg einfahren

Nach dem Auftaktsieg gegen die Austria wollen die Wattener heute im Tivoli gegen St. Pölten den nächsten Dreier einfahren.

Zweiter Tivoli-Heimsieg? Drei Punkte gegen St.?Pölten hat das WSG-Sturmduo Zlakto Dedic und Clemen­s Walch (rechts) heute ab 17 Uhr im Visier.

© APAZweiter Tivoli-Heimsieg? Drei Punkte gegen St.?Pölten hat das WSG-Sturmduo Zlakto Dedic und Clemen­s Walch (rechts) heute ab 17 Uhr im Visier.



Von Wolfgang Müller

Innsbruck – „Drei Punkte wären ein Traum. Schon im Hinblick auf das kommen Programm mit den Auswärtsspielen beim LASK und bei Sturm sowie dem Heimspiel gegen Salzburg“, bastelt WSG-Trainer Thomas Silberberger heute ab 17 Uhr im Tivoli am zweiten Heimsieg des Aufsteigers. Selbstläufer wird das keiner, ganz im Gegenteil: „Das wird eine mega-eng­e Geschichte, denn mit St. Pölten kommt ein sehr gefährlicher Gegner ins Tivoli. Es sollte Warnung genug sein, dass dieselbe Mannschaft antritt, die in der Vorsaison auf dem sechsten Platz in der Meisterschaft gelande­t ist.“

Bis auf Flo Buchacher und den erkrankten Lukas Katnik kann Silberberger aus dem Vollen schöpfen. Ändert sich personell bei der WSG nicht viel, wollen die Wattener mit einer etwas kräfteschonenderen Taktik auflaufen. „Immer nur Vollgas geht auf Dauer nicht. Wir brauchen mehr Ballbesitzphasen, um die entscheidenden Angriffe auch entsprechend in die gefährliche Zone abzuschließen“, so Silberberger, der auch wieder auf Zuschauerunterstützung setzt: „Hoffentlich können wir die Fans schnell wieder ins Boot holen, ähnlich wie beim Saison­start gegen die Wiener Austria.“

Beim Gegner aus der niederösterreichischen Hauptstadt fehlen weiter Rene Gartler (gesperrt), Daniel Schütz (Schambeinentzündung) und Pak Kwang-ryong, der nach seinem Wadenbeinbruch noch immer individuell trainiert. Mit dem 2:2 im Heimspiel gegen Rapid glückte dem SKN nach saisonübergreifend sechs Liga-Niederlagen in Folge endlich wieder Zählbares. „Dieser Punkt hat absolut gutgetan“, bekräftigte Neo-Trainer Alexander Schmidt, der vor allem vor der Konterstärke der Silberberger-Elf warnte. „Sie stehen sehr massiv und sind mit ihrem schnellen Umschaltspiel über Pranter sehr gefährlich, dazu ist auch Dedic gut drauf.“