Letztes Update am Di, 20.08.2019 11:38

APA / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Deutsche Bundesliga

Deutsche Anti-Doping-Agentur prüft Behandlung von Frankfurts Hinteregger

Der ÖFB-Teamspieler ließ sich am Sonntag beim Spiel gegen Hoffenheim laut eigenen Angaben „vom Doktor eine Nadel“ setzen und erhielt danach noch eine Tablette.

Martin Hinteregger musste wegen "eines Krampfs" behandelt werden.

© www.imago-images.deMartin Hinteregger musste wegen "eines Krampfs" behandelt werden.



Frankfurt am Main – Die Behandlung von Martin Hinteregger nach dessen Krampf im Bundesliga-Spiel von Eintracht Frankfurt gegen Hoffenheim beschäftigt auch die deutsche Anti-Doping-Agentur NADA. Der ÖFB-Teamspieler ließ sich am Sonntag laut eigenen Angaben „vom Doktor eine Nadel“ setzen und erhielt danach noch eine Tablette. Die NADA prüft den Sachverhalt nun, wie sie in einer Stellungnahme bekannt gab.

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Nach der Szene eine Viertelstunde vor Schluss war in deutschen Medien von einem Schmerzmittel die Rede, das Hinteregger genommen haben soll. Die NADA will diesbezüglich nun Aufklärung und hat mit dem Deutschen Fußballbund und dem Club bereits Kontakt aufgenommen.

Wie die „Süddeutsche Zeitung“ mit Verweis auf eine Information der Eintracht berichtete, habe Hinteregger kein Schmerzmittel, sondern eine hoch konzentrierte Kohlenhydrat-Tablette eingenommen. Diese sind wie der Großteil an Schmerzmitteln nicht verboten. (APA)