Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Fr, 23.08.2019


2. Liga

FC Wacker plant gegen Amstetten den dritten Heim-Streich

Nach den Siegen gegen Dornbirn und die OÖ Juniors will der FC Wacker Innsbruck heute ab 19.10 Uhr im Tivolistadion gegen Amstetten erneut drei wichtige Punkte einfahren.

Der FC Wacker ist auch im heutigen Zweitliga-Heimspiel gegen Amstetten auf Siegesjubel eingestellt.

© gepaDer FC Wacker ist auch im heutigen Zweitliga-Heimspiel gegen Amstetten auf Siegesjubel eingestellt.



Von Wolfgang Müller

Innsbruck – „Wenn wir mit der Leidenschaft und dem Punch auftreten, wie zuletzt gegen die Juniors aus Oberösterreich, wird Amstetten nicht mithalten können“, ist Goalie Lukas Wedl optimistisch, dass sein FC Wacker heute ab 19.10 Uhr im Tivolistadion drei Punkte einfahren kann. Das wäre dann der dritte Heimsieg in Folge für die Schwarz-Grünen nach dem 1:0 gegen Dornbirn und dem 2:1 gegen die OÖ Juniors.

Alexander Joppich und der zuletzt so überzeugende Karim Conte waren unter der Woche krank, meldeten sich aber schon wieder im Mannschaftstraining zurück. Also wird sich personell gegenüber den letzten FCW-Auftritten ebenso wenig ändern wie am Matchplan und an dessen Umsetzung. „Denn die Leistung letzte Woche gegen die Juniors war richtig gut“, will Thomas Grumser wieder eine FCW-Mannschaft sehen, die den Gegner gnadenlos unter Druck setzt und dabei auch noch Chancen herausarbeitet.

Dass seine junge Truppe nach vier Runden erst drei Tore aufzuweisen hat, registriert der Wacker-Coach mit der Hoffnung auf Besserung: „Stimmt schon. Es könnten mehr sein. Dann stünden wir noch besser da. Aber mit sechs Punkten können wir schon auch zufrieden sein.“ Amstetten rangiert mit ebenfalls sechs Zählern einen Platz hinter dem FC Wacker auf Rang elf. „Die Mannschaft hat zwei Gesichter. Welches wir am Freitag im Tivoli zu sehen bekommen, wird sich nach dem Anpfiff weisen“, so Grumser, der wieder darauf eingestellt ist, dass seine Truppe alles und vielleicht noch ein bisschen mehr abrufen muss, um die Heimserie zu prolongieren. Denn wenn in dieser Liga eines sicher ist, dann dass jede Partie so wie die Tabellensituation eine enge Geschichte ist. „Wenn wir nach den beiden Heimsiegen glauben, dass 98 Prozent gegen Amstetten reichen, können wir eine böse Überraschung erleben.“