Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom So, 25.08.2019


2. Liga

Siegen nach Zittern wird im Tivoli zur Gewohnheit

Die Wacker-„Buam“ feierten im Tivolistadion gegen Amstetten den dritten Heimsieg in Folge.

© gepaDie Wacker-„Buam“ feierten im Tivolistadion gegen Amstetten den dritten Heimsieg in Folge.



„Ohne Zittern geht es scheinbar nicht. Aber egal, wir haben gewonnen und wieder eine gute Leistung abgerufen. Das passt schon", atmete Wacker-Goalie Lukas Wedl nach dem 2:1-Erfolg gegen Amstetten und dem anschließenden Jubelmarathon mit den treuen Fans einmal tief durch. Auch Trainer Thomas Grumser freute sich über den dritten Heimsieg in Serie und erklärte seinen Jungs, „dass es einmal recht angenehm wäre, wenn nicht bis zur letzten Sekunde gezittert werden muss".

Mit einer Riesenportion Leidenschaft, aber auch spielerischen Lösungen stemmten sich die Schwarz-Grünen gegen die physische Wucht der Niederösterreicher, positionierten sich im oberen Tabellendrittel und ernteten verdient Applaus von den Rängen. Die Wacker-„Buam" verbeißen sich förmlich in den Gegner und fighten bis zum „Gehtnichtmehr". Und wenn dann auch noch drei Punkte auf der Habenseite stehen, hat der Tivoli-Abend wieder einmal richtig Spaß gemacht.
„Die Richtung stimmt. Mit der Art, wie wir auftreten, schüren wir Begeisterung auf den Rängen. Eine Symbiose, die Lust auf mehr macht und zur zwischenzeitlichen Orientierung nach oben führte", ist FCW-Sportchef Alfred Hörtnagl zufrieden. Und Coach Grumser weiß, was nach den Heimsiegen angesagt ist: „Jetzt wird es Zeit, dass wir auch auswärts anschreiben." Am besten gleich schon am kommenden Freitag bei BW Linz. (w.m.)



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