Letztes Update am So, 25.08.2019 19:08

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Bundesliga

WSG Tirol kassiert bei Sturm Graz verdiente 0:2-Niederlage

Für den Aufsteiger, der in der Tabelle auf den achten Rang zurückgefallen ist, gab es in der Steiermark nichts zu holen.

Stefan Hager (l.) und seine WSG-Kollegen mussten sich gegen Sturm verdient geschlagen geben.

© gepaStefan Hager (l.) und seine WSG-Kollegen mussten sich gegen Sturm verdient geschlagen geben.



Graz - Aufsteiger WSG Tirol kassierte am fünften Bundesliga-Spieltag die zweite Niederlage. Die Mannschaft von Coach Thomas Silberberger musste sich auswärts bei Sturm Graz mit 0:2 geschlagen geben. Stefan Hierländer (39.) und Otar Kiteishvili (58.) stellten den dritten Sieg in der laufenden Spielzeit sicher.

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Dedic vergab beste Chance

Dabei wurde die Partie, die in der ersten halben Stunde wie auf einer schiefen Ebene Richtung Wattens-Tor lief, in der 23. Minute beinahe auf den Kopf gestellt. Emanuel Sakic passierte als letztem Grazer Feldspieler gegen Zlatko Dedic ein kapitaler Bock, er setzte gegen den slowenischen Torjäger mit einer Verfolgsjagd über das halbe Feld aber nach und störte Dedic bei dessen Abschluss entscheidend.

Hierländer feierte - früher als geplant - nach Verletzungspause seinen Saisoneinstand, weil der oft gefoulte Philipp Huspek mit einer Rippenverletzung ausschied (29.). Das Comeback des Sturm-Kapitäns konnte bereits zehn Minuten später als geglückt bezeichnet werden: Nach Ideal-Pass von Kiteishvili behielt Hierländer vor Gäste-Goalie Ferdinand Oswald die Nerven und traf mit rechts ins lecke Eck zum 1:0 (39.).

Sturm mit vielen Möglichkeiten

Dazwischen war Florian Mader mit einer Attacke an Kiteishvili am Rande des Elfmeterpfiffs gewandelt (35.). Aber auch so hätten die Gastgeber zur Pause höher führen können. Doch Ivan Ljubic (37.), der anstelle von Christoph Leitgeb wieder in der Startelf stand, und Bekim Balaj (45.+1) ließen gute Möglichkeiten ungenützt.

Wattens lief auch nach dem Seitenwechsel zumeist hinterher. 58. Minute: Ljubic tankt sich durch die Tiroler Abwehr und Kiteishvili erhöht trocken ins kurze Eck auf 2:0. Der blendend aufgelegte Georgier war vom Aufsteiger auch so kaum zu bändigen. Sein Seitfallzieher zur Stundenmarke ging jedoch über das Tor. WSG-Coach Silberberger versuchte alles, nahm bis zur 69. Minute alle drei Wechsel vor. Am verdienten Sturmsieg vermochten seine Mannen aber nicht mehr zu rütteln. Die beste Chance auf den Anschlusstreffer vergab Dedic (84./drüber). (APA)

Ticker-Nachlese zum Spiel Sturm Graz vs. WSG Tirol: