Letztes Update am Mo, 02.09.2019 15:43

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Bundesliga

Fünf Festnahmen und 41 Anzeigen nach Wiener Derby

Bei Auseinandersetzungen zwischen rivalisierenden Anhängern im Rahmen des Wiener Derbys zwischen Austria und Rapid wurden drei Polizisten verletzt.

Insgesamt nahm die Polizei beim Derby fünf Personen fest.

© gepaInsgesamt nahm die Polizei beim Derby fünf Personen fest.



Wien – Rund um das Wiener Derby zwischen Rapid und der Austria ist es in der Generali-Arena in Wien-Favoriten am Sonntag zu Auseinandersetzungen zwischen rivalisierenden Anhängern gekommen. Im Zuge dessen wurden fünf Personen festgenommen und 41 Anzeigen ausgestellt. Dazu kamen zwei Organmandate, berichtete die Polizei am Montag. Drei Beamte wurden verletzt.

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Der Zustrom der Fans in die Heimspielstätte der Austria verlief noch ohne Vorfälle. Nach den Kalamitäten beim Fußball-Derby im vergangenen Dezember in der Generali-Arena inklusive vorübergehender Sperre der A23 und Polizeikessel mussten die Rapid-Fans beim Anmarsch eine neue Route nehmen. Sie wurden dabei mittels Blockabfertigung über den Absbergsteg geführt, was laut Polizei einwandfrei funktionierte und auch von den Fans akzeptiert wurde.

Während des Spiels kam es in der 30. Spielminute zu einer Auseinandersetzung unter fünf Austria-Anhängern, wobei zwei Personen leicht verletzt und fünf Anzeigen ausgestellt wurden. Laut Polizei versuchten nach dem Spiel zunächst Austria-Fans auf das Spielfeld zu gelangen, was verhindert wurde. Zehn bis 20 Rapid-Fans hätten wiederum versucht, aus dem Gästesektor in einen angrenzenden Bereich zu gelangen. Zwei Männer erreichten den VIP-Bereich, wo sie mit Anhängern der Austria aneinandergerieten. Die beiden Personen, laut Polizei Rapid-Fans, wurden wegen Widerstands gegen die Staatsgewalt festgenommen.

In diesem Zusammenhang erstattete auch die Austria Anzeige, wie der Club am Montag mitteilte. Zudem werde Videomaterial gesammelt und von der Polizei ausgewertet. Auch das Präsentieren von unangemessenen Bannern wolle man „bis ins letzte Detail“ aufklären, teilte die Austria mit. (APA)